Technische Analyse

ANHEUSER-BUSCH INBEV: DEFENSIVE ALTERNATIVE

Der belgische Brauereikonzern Anheuser-Busch InBev (kurz AB InBev), dessen Aktien auch im EURO STOXX 50 enthalten sind, ist auf Basis des Absatzvolumens der führende Bierbrauer der Welt. Das Unternehmen mit seiner Größe ist besonders durch eine Reihe von Großübernahmen entstanden, wobei die des US-Marktführers Anheuser-Busch im Jahr 2008, des internationalen Teils der mexikanischen Grupo Modelo (unter anderem mit der Marke Corona) im Jahr 2013, der südkoreanischen Oriental Brewery 2014 und besonders der in Großbritannien ansässigen SAB Miller 2015 zu nennen sind. Da diese Übernahmen schwerpunktmäßig fremdfinanziert wurden, waren bis Ende 2019 (auf Basis der momentanen Währungsparitäten) Schulden von über 80 Milliarden Euro entstanden.

Anheuser-Busch InBev

Die mit diesen Akquisitionen entstandenen Firmenwerte (Goodwill von über 100 Milliarden Euro) haben die Bilanz geschwächt. Als Konsequenz blieb dem Konzern vor dem Hintergrund oft stagnierender (Bier-)Märkte und Absatzschwierigkeiten nur eine Anpassungsstrategie inklusive eines Netto-Schuldenabbaus übrig. Diese Anpassungsstrategie hat zu einem klassischen langfristigen technischen Ablaufschema geführt. Nachdem die Konzernstrategie in den Jahren 2009 bis 2015 noch mit einer technischen Bilderbuchhausse (Kursanstieg von 11,40 auf 124,00 Euro) »gefeiert« wurde, folgte 2015/2016 eine technische Topformation, die dann mit Verkaufssignalen verlassen wurde. Es ergab sich eine mehrjährige Baissebewegung, die erst während der Corona-Gesamtmarktbaisse (Februar/März 2020) in einem technischen Ausverkauf bei 29,00 Euro endete. Die anschließende moderate Erholung bis zum Frühjahr 2021 mündete danach in eine 5-jährige Seitwärtspendelbewegung mit der mehrfach getesteten Unterstützungszone von 45,00 bis 46,00 Euro und der Widerstandszone ab 62,00 Euro. Diese Seitwärtspendelbewegung weist aus übergeordneter technischer Sicht den Charakter einer Bodenformation auf. Begleitet von verbesserten Unternehmensinfos und einer aktionärsfreundlicheren Politik (zum Beispiel Auflegung eines Aktienrückkaufprogramms) war AB InBev im Februar 2026 mit einem Investmentkaufsignal aus der Bodenformation bis auf Kurse um 69,00 bis 70,00 Euro (keine Widerstandszone) nach oben herausgesprungen. Die derzeitige Konsolidierung unterhalb dieser Zone und das Drehen der 200-Tage-Linie nach oben verdeutlichen, dass AB InBev an der Etablierung einer neuen Aufwärtsbewegung arbeitet. Als Konsequenz bietet sich eine technische Doppelstrategie an: zuerst Aufbau einer Anfangsposition auf dem derzeitigen Niveau. Bei einem Sprung über 71,00 Euro sollte die Position ausgebaut werden, da die Aufarbeitung der vorherigen jahrelangen Baisse der Jahre 2016 bis 2020 in Gang gekommen ist. Trotz dieser attraktiven technischen Gesamtlage sollte aber jede Anheuser-Busch InBev-Position mit einem strategischen Sicherungsstopp bei 55,00 Euro belegt werden. Falls der Titel in die Bodenformation zurückfällt, wäre das langfristige technische Gesamtbild wieder auf »neutral« zurückgestellt

Produktidee: Anlageprodukte auf AB InBev

Classic Discount-Zertifikat

WKN

FE0 N4M

Cap/Höchstbetrag

60,00 EUR

Bewertungstag

19.03.2027

Fälligkeit

26.03.2027

Geld-/Briefkurs

56,91/56,93 EUR

Discount

20,15 %

Max. Rendite p.a.

6,35 %

Beim Kauf des Classic Discount-Zertifikats erhalten Anleger einen Preisabschlag (Discount) auf den aktuellen Wert der AB InBev-Aktie. Im Gegenzug verzichtet der Anleger auf die Möglichkeit, unbegrenzt an Kurssteigerungen der Aktie zu partizipieren. Der maximale Rückzahlungsbetrag entspricht dem Cap des Zertifikats (60,00 Euro).

Classic Discount-Zertifikat

WKN

FE0 N4N

Cap/Höchstbetrag

70,00 EUR

Bewertungstag

19.03.2027

Fälligkeit

26.03.2027

Geld-/Briefkurs

63,74/63,77 EUR

Discount

10,57 %

Max. Rendite p.a.

11,50 %

Beim Kauf des Classic Discount-Zertifikats erhalten Anleger einen Preisabschlag (Discount) auf den aktuellen Wert der AB InBev-Aktie. Im Gegenzug verzichtet der Anleger auf die Möglichkeit, unbegrenzt an Kurssteigerungen der Aktie zu partizipieren. Der maximale Rückzahlungsbetrag entspricht dem Cap des Zertifikats (70,00 Euro)

Produktidee: Hebelprodukte auf AB InBev

Bitte beachten: Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Optionsscheinen. Turbo-Optionsscheine sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.

BEST Turbo-Call-Optionsschein

WKN

FC4 KVG

Typ

Call

Basispreis/Knock-Out-Barriere

56,4335 EUR

Laufzeit

Unbegrenzt

Geld-/Briefkurs

1,39/1,40 EUR

Hebel

5,0

BEST Turbo-Put-Optionsschein

WKN

FD9 602

Typ

Put

Basispreis/Knock-Out-Barriere

82,8847 EUR

Laufzeit

Unbegrenzt

Geld-/Briefkurs

1,30/1,31 EUR

Hebel

5,4

Mit dem BEST Turbo-Call- bzw. -Put-Optionsschein können Anleger gehebelt an steigenden bzw. fallenden Kursen der AB InBev-Aktie partizipieren. Die Laufzeit der Turbo-Optionsscheine ist unbegrenzt. Bei fallenden bzw. steigenden Notierungen der Aktie unter bzw. über die Knock-Out-Barriere endet die Laufzeit (Totalverlust).

Stand: 20. Mai 2026; Quelle: Société Générale

Die Darstellung der genannten Produkte erfolgt zu Informationszwecken lediglich in Kurzform und stellt einen Auszug aus dem Gesamtangebot von Société Générale sowie keine Anlageempfehlung dar. Die maßgeblichen Produktinformationen stehen im Internet unter www.sg-zertifikate.de zur Verfügung. Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf die WKN. Sie sind im Begriff, ein komplexes Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann. Bitte beachten Sie, dass bestimmte Produkte nur für kurzfristige Anlagezeiträume geeignet sind. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern, den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers zu informieren, insbesondere, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Basisprospekts durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen.