Märkte
Inflation: Der Teuerung die Stirn bieten
Weltweit ächzen die Verbraucher unter steigenden Preisen. Auch für Anleger stellt die Inflation eine Herausforderung dar. Eine interessante Lösung bietet der SGI Inflation Proxy Index. In diesem Börsengradmesser kommen Unternehmen zusammen, die vergleichsweise gut mit der Teuerung zurechtkommen – oder sogar von ihr profitieren.
Sei es die Fahrt zur Tankstelle, der Gang in den Supermarkt oder der Restaurantbesuch am Abend: Die Inflation ist für viele Verbraucher gerade ein täglicher Wegbegleiter. Natürlich ist die Teuerung ein Stück weit auch eine subjektive Empfindung. Doch es gibt amtliche Belege für die vor allem durch die hohen Energiepreise forcierte Geldentwertung. Sowohl in der Eurozone als auch in den USA bewegen sich die von den Statistikbehörden ermittelten Inflationsraten deutlich über dem Niveau, das die Notenbanken anstreben. Folgerichtig haben Europäische Zentralbank (EZB) und die U.S. Federal Reserve mit Zinserhöhungen reagiert.
Klar definiertes Konzept
Anleger und Sparer spüren die Inflation nicht nur beim Konsum. Sie müssen auch damit zurechtkommen, dass ihre Cash-Positionen »schleichend« an Wert verlieren. Im festverzinslichen Bereich können die gestiegenen Renditen ein wenig Abhilfe leisten. Für Aktieninvestoren gibt es die Möglichkeit, auf Unternehmen zu setzen, die vergleichsweise gut mit dem Preisauftrieb umgehen können oder sogar davon profitieren. Genau hier setzt der SGI Inflation Proxy Index an. Den Grundstock für diesen thematischen Börsengradmesser bildet der Solactive GBS Developed Markets Large & Mid Cap USD Index. Mit knapp 1.400 enthaltenen Unternehmen bildet diese Benchmark die Kapitalisierung der entwickelten Märkte zu rund 85 Prozent ab.
Aus diesem Fundus werden zunächst alle Aktien herausgenommen, die in einem der folgenden fünf Wirtschaftszweige aktiv sind: Grundstoffe, Konsumgüter, Industrie, Öl und Gas, Technologie. Im Anschluss eliminiert der Indexprovider Solactive AG sämtliche Wertpapiere, die bestimmte Größen- und Liquiditätsanforderungen nicht erfüllen. Außerdem fallen Aktien heraus, die nicht an einer Börse in Kanada, Europa oder den USA notiert sind oder eine Historie von weniger als fünf Jahren aufweisen. Im finalen Schritt des Selektionsprozesses rückt die eigentliche Anlageidee in den Fokus. Für die verbleibenden Unternehmen wird eine Punktzahl anhand von Inflationsindikatoren ermittelt. In die Berechnung fließen – einfach ausgedrückt – die Preisentwicklung von Kupfer und Mais sowie die US-Inflationserwartungen für einen Zeitraum von fünf Jahren ein. In Bezug auf diese drei Indikatoren wird für jede Aktie monatlich ein Beta-Faktor ermittelt. Aus den drei über einen Vergleich ermittelten Faktoren bilden die Experten einen Durchschnitt und berechnen die maßgebliche Punktzahl. In den Index ziehen die Unternehmen mit dem höchsten Score ein. Vierteljährlich kommt die Zusammensetzung auf den Prüfstand und wird angepasst. Im Rahmen des Rebalancing wird auch die Gleichgewichtung der Aktien wiederhergestellt.
Grafik 1: SGI Inflation Proxy CNTR Index (fünf Jahre)

Stand: 22. Oktober 2026; Quelle: LSEG
Frühere Wertentwicklungen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung. Weitere Informationen zu der hier dargestellten Wertentwicklung entnehmen Sie bitte den Angaben unter Rechtliche Hinweise.
Ein breites Spektrum
Nach der Herbstanpassung umfasst der SGI Inflation Proxy Index 99 Aktien. Dazu zählen sieben deutsche Konzerne. Die Automobilindustrie ist mit Volkswagen, Mercedes-Benz und Continental vertreten. Außerdem haben es der Turbinenbauer Siemens Energy, der Chipkonzern Infineon sowie Hochtief und Heidelberg Materials aus dem Wirtschaftsbereich der Grundstoffe durch das Auswahlverfahren geschafft. Das heimische Septett kommt mit unterschiedlichsten Aktien aus aller Welt zusammen. Das Spektrum reicht vom britischen Rohstoffriesen Rio Tinto über den Lachszüchter Salmar aus Norwegen bis zum US-Baumaschinenhersteller Caterpillar.
Bis dato geht das Konzept auf. Auf Sicht von fünf Jahren hat sich der Wert des SGI Inflation Proxy Index in etwa verdoppelt. Zum Vergleich: Der als Auswahlpool fungierende Solactive GBS Developed Markets Large & Mid Cap USD Index kam in diesem Zeitraum um rund 70 Prozent voran.
Natürlich ist die historische Entwicklung kein Indikator für den künftigen Verlauf. Gleichwohl sprechen die derzeit hohen Inflationsraten für diese vergleichsweise defensive und vor allem breit diversifizierte Strategie. Ein Partizipations-Zertifikat bildet den SGI Inflation Proxy Index ohne Laufzeitbegrenzung ab. Die Ausschüttungen der im Basiswert enthaltenen Unternehmen fließen netto in die Wertentwicklung mit ein.
Produktidee: PARTIZiPATIoNS-ZERTIFIKAT AUF den SGI INFLATION PROXY INDEX
Partizipations-Zertifikat
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WKN |
Basiswert |
Laufzeit |
Quanto |
Berechnungsgebühr* |
Geld-/Briefkurs |
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SGI Inflation Proxy Index CNTR |
Unbegrenzt |
Nein |
1,0 % p.a. |
16,80/16,89 EUR |
Stand: 22. Oktober 2026; Quelle: Société Générale
*Bitte beachten Sie, dass neben der Berechnungsgebühr noch weitere Gebühren, Provisionen und andere Entgelte (wie zum Beispiel Orderentgelte und Depotkosten) anfallen können, die ebenfalls die Wertentwicklung des Zertifikats mindern. Genaue Informationen zu Ihren individuellen Kosten erhalten Sie von der depotführenden Sparkasse/Bank, über die Sie die Wertpapiere erwerben.
Die Darstellung der genannten Produkte erfolgt zu Informationszwecken lediglich in Kurzform und stellt einen Auszug aus dem Gesamtangebot von Société Générale sowie keine Anlageempfehlung dar. Die maßgeblichen Produktinformationen stehen im Internet unter www.sg-zertifikate.de zur Verfügung. Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf die WKN. Sie sind im Begriff, ein komplexes Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann. Bitte beachten Sie, dass bestimmte Produkte nur für kurzfristige Anlagezeiträume geeignet sind. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern, den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers zu informieren, insbesondere, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Basisprospekts durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen.

