Titelthema

Auf der Spur in ein erfolgreiches 2022

Vor einem Jahr haben viele gehofft, dass dies der erste und gleichzeitig der letzte harte »Coronawinter« werden würde. Die Aussicht auf den Start der Impfkampagne stimmte verhalten optimistisch und viele dachten schon, man könnte den Corona-Schreck im Jahr 2021 hinter sich haben.

Doch es kam – wie so oft – anders als gedacht. Der Start der Impfkampagne war begleitet von Pleiten, Pech und Pannen. War zu Beginn zu wenig Impfstoff für die vielen Impfwilligen da, drehte sich im Jahresverlauf das Blatt und es waren plötzlich weniger Menschen bereit, sich impfen zu lassen. Zwar war der Sommer, wahrscheinlich auch jahreszeitbedingt, relativ coronasorgenfrei, dafür kam im Herbst die vierte Welle mit Macht.

Die Börsen zeigten sich überwiegend unbeeindruckt von diesen Entwicklungen. Zwar gab es Kursreaktionen auf schlechte Nachrichten wie zum Beispiel die Entdeckung neuer Mutationen des Covid-19-Virus, sie waren aber oft nicht von langer Dauer und die Aktienmärkte legten meist kurz darauf wieder den Vorwärtsgang ein. So knackte der DAX im Jahr 2021 nicht nur die Marke von 14.000 Punkten, sondern zwischenzeitlich auch noch die Meilensteine 15.000 und 16.000 Punkte. Fast noch rasanter ging es in den USA, vor allem im Tech-Sektor, nach oben.

Grundsätzlich waren die Märkte geprägt von »FOMO« und »TINA«. FOMO steht für »Fear Of Missing Out« und beschreibt das Phänomen, wenn Marktteilnehmer bei steigenden Märkten Angst haben, etwas von der Rally zu verpassen, und deshalb investieren. TINA bedeutet »There Is No Alternative« und gibt wieder, dass es derzeit eben kaum eine Alternative zu den Aktienmärkten gibt. Denn nach wie vor bieten klassische Sparformen wie Tages- oder Festgeld keinerlei Rendite, wenn nicht sogar Negativzinsen auf Guthaben drohen.

Auch das neue (Börsen-)Jahr verspricht spannend zu werden. In Deutschland richten sich die Augen auf die neue Bundesregierung. Nach 16 Jahren Angela Merkel als Bundeskanzlerin und der Union als stärkste Partei tritt nun mit SPD, Grünen und FDP in Form der Ampel eine nie da gewesene Koalition unter der Führung von Olaf Scholz die Regierungsgeschäfte an. Interessant wird für Börsianer auch die Personalie Christian Lindner von der FDP im Finanzministerium. Wird die Aktienrente kommen? Und werden Kapitalmarkteinkünfte in Zukunft durch die Anhebung des Sparerpauschbetrags mehr gefördert?

Es gibt also viele Gründe, sich mit den Aktienmärkten zu beschäftigen. Denn es ist auch 2022 sicher, dass sich Rendite nur noch unter dem Eingehen gewisser Risiken erzielen lässt. Damit Sie aber für das neue Börsenjahr gut gerüstet sind, stellen wir Ihnen auf den Folgeseiten die wichtigsten Trends an den Kapitalmärkten vor. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen und gute Anlageentscheidungen im Jahr 2022.

20 Trends für 2022: DAX-Aufwärtstrend geht weiter, aber mit deutlich heftigeren Kursschwankungen

Nach einer sehr guten ersten Jahreshälfte 2021 tritt der DAX seit ein paar Monaten auf der Stelle. Die Sorgen wegen Omikron, der Kurswechsel der US-Notenbank und die Unruhe am chinesischen Immobilienmarkt dürften dafür sorgen, dass sich die nervöse Schaukelbörse für den DAX zunächst noch fortsetzen wird. Doch in unseren 20 Trends für 2022 setzen wir auf eine bald wieder stärkere Konjunktur in Deutschland, eine sich beruhigende Inflation, eine anhaltende US-Dollar-Stärke, einen um 9 Prozent wachsenden DAX-Gewinntrend und eine attraktive DAX-Dividendenrendite mit 31 DAX-Dividendenerhöhungen. Daher sollte sich der DAX-Aufwärtstrend 2022 schließlich fortsetzen, wenn auch mit deutlich heftigeren Kursschwankungen, da die US-Notenbank ihre derzeit noch sehr expansive Geldpolitik 2022 Schritt für Schritt zurückfahren wird.

Trend 1: Die deutsche Wirtschaft erlebt einen zweiten Konjunkturfrühling und wächst 2022 um 3 Prozent. Die deutsche Wirtschaft steckt zum Jahreswechsel in einer Rezession, da die Wirtschaft im vierten Quartal 2021 um 0,5 Prozent und im ersten Quartal 2022 um 0,3 Prozent schrumpfen dürfte. Doch ab dem zweiten Quartal erlebt die deutsche Wirtschaft einen zweiten Konjunkturfrühling. Die Lieferengpässe entspannen sich Schritt für Schritt, die Impfhersteller bringen auf Omikron angepasste Impfstoffe auf den Markt, und die Corona-Beschränkungen werden zurückgefahren, da im Frühjahr die Zahl der Corona-Neuinfektionen wieder stetig sinken sollte. Daher wächst die deutsche Wirtschaft im zweiten und dritten Quartal kräftig mit jeweils knapp 2 Prozent, und der für den DAX wichtige Ifo-Index erholt sich kräftig. Für das Gesamtjahr 2022 ergibt sich damit ein Wirtschaftswachstum von 3,0 Prozent (siehe Tabelle 1).

Tabelle 1: Commerzbank-Prognosen für Bruttoinlandsprodukt und Inflation

Wirtschaftswachstum (gegenüber Vorquartal in %)

Wachstum zum Vorjahr in Prozent

Inflation zum Vorjahr in Prozent

Q4 21

Q1 22

Q2 22

Q3 22

Q4 22

Q1 23

Q2 23

Q3 23

Q4 23

2021

2022

2023

2021

2022

2023

Deutschland

–0,5

–0,3

1,8

1,9

0,6

0,4

0,9

0,7

0,4

2,5

3,0

3,3

3,1

3,7

1,9

Euroraum

0,2

-0,2

1,4

1,4

0,6

0,4

0,4

0,4

0,4

5,0

3,5

2,5

2,5

2,4

1,3

USA

1,2

1,1

0,9

1,0

0,8

0,8

0,7

0,7

0,6

5,5

3,8

2,8

4,7

4,5

2,4

China

1,2

1,1

1,4

1,3

1,1

0,9

1,2

1,2

1,0

7,9

4,5

4,5

1,0

3,0

3,0

Stand: 14. Dezember 2021; Quelle: Commerzbank-Prognosen. Prognosen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Trend 2: Nach 5 Prozent im Jahr 2021 wächst die Wirtschaft im Euroraum nochmals um 3,5 Prozent. Auch die Wirtschaft im Euroraum tritt im vierten Quartal 2021 und im ersten Quartal 2022 auf der Stelle. Doch für das zweite und dritte Quartal 2022 erwarten wir ein kräftiges Wachstum von jeweils 1,4 Prozent – also ein fast so starkes Wachstum wie für Deutschland. Für das Gesamtjahr ergibt sich ein Zuwachs von 3,5 Prozent, sodass die DAX-Unternehmen 2022 Rückenwind durch einen wachsenden europäischen Heimatmarkt bekommen werden.

Trend 3: Die US-Wirtschaft bleibt 2022 stark und wächst mit 3,8 Prozent. Das Wachstum der US-Wirtschaft hat uns im Verlauf von 2021 positiv überrascht, sodass wir unsere ursprüngliche optimistische Wachstumsprognose für 2021 von 4,0 Prozent mittlerweile auf 5,5 Prozent nach oben angepasst haben. Für 2022 erwarten wir dank robuster Konsumausgaben und expansiver Fiskalpolitik ein stetiges Wachstum für den größten deutschen Exportmarkt USA, und die Wirtschaft sollte um 3,8 Prozent expandieren.

Trend 4: Der Konjunkturmotor in China stottert, und die Wirtschaft wächst nur um 4,5 Prozent. Nach einem kräftigen Wachstum von fast 8 Prozent im Jahr 2021 trübt sich der Wirtschaftsausblick für China für 2022 stetig ein. Vor allem die große Unsicherheit am chinesischen Immobilienmarkt mit den derzeitigen Zahlungsschwierigkeiten einzelner Immobilienentwickler führt dazu, dass die Wirtschaft 2022 nur mit 4,5 Prozent wächst. Die DAX-Unternehmen bekommen somit nur gebremsten Rückenwind aus Deutschlands zweitwichtigstem Exportmarkt China.

Trend 5: Die Inflation in Deutschland beruhigt sich bis Ende 2022 wieder auf 2,5 Prozent.
Die zuletzt weltweit stark steigende Inflation hat sich zu einem der größten Risikofaktoren für die Aktienmärkte entwickelt. So ist die Inflation in Deutschland zuletzt erstmals seit 30 Jahren wieder über die Marke von 5 Prozent gestiegen. Für 2022 erwarten wir jedoch eine deutliche Entspannung. Die Explosion des Ölpreises sollte auslaufen, die inflationstreibenden Lieferkettenprobleme sollten sich nach und nach wieder entspannen, und in Deutschland fällt die Mehrwertsteuererhöhung aus den Berechnungen heraus. Daher erwarten wir für Ende 2022 wieder eine Inflation von 2,5 Prozent für die deutsche Konjunktur. Und für den Euroraum sollte die Inflation mit 1,1 Prozent sogar wieder unter die 2-Prozent-Zielmarke der EZB fallen (siehe Tabelle 2).

Tabelle 2: Commerzbank-Prognosen für die Inflation jeweils zum Quartalsende des Jahres 2022

Prognosen zum Quartalsende

Q1 2022

Q2 2022

Q3 2022

Q4 2022

Inflation Deutschland in Prozent

4,3

4,2

3,5

2,5

Inflation Euroraum in Prozent

3,3

2,8

2,4

1,1

Inflation USA in Prozent

6,6

5,3

3,8

2,4

Stand: 14. Dezember 2021; Quelle: Commerzbank-Prognosen. Prognosen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Trend 6: Inflation in den USA sinkt wieder von 7 Prozent Richtung 2 Prozent. Mit Blick auf die USA sind wir ebenfalls davon überzeugt, dass vor allem Einmalfaktoren wie die anhaltenden Lieferengpässe und der starke Anstieg der Benzinpreise die Inflation auf fast 7 Prozent nach oben getrieben haben. Im Verlauf von 2022 sollte sich das Inflationsbild in den USA insbesondere dank einer Beruhigung bei den Öl- und Benzinpreisen wieder deutlich aufhellen. Wir erwarten für Ende 2022 eine US-Inflation von 2,4 Prozent, die damit nur leicht über dem 2-Prozent-Ziel der US-Notenbank liegen dürfte.

Trend 7: Die US-Notenbank erhöht den Leitzins in drei Schritten auf 1,0 Prozent, während die EZB weiter abwartet. Vor dem Hintergrund einer momentanen Inflation von knapp 7 Prozent dürfte die US-Notenbank bereits zum Ende des ersten Quartals 2022 ihre Anleihekäufe beenden, um anschließend in drei Schritten ihren Leitzins auf 1,0 Prozent zu erhöhen. Unsere Prognose einer US-Inflation von nur 2,4 Prozent zum Jahresende 2022 ist der entscheidende Grund, warum wir mehr als drei Leitzinserhöhungen für unwahrscheinlich halten. Auch die europäische Notenbank bekommt 2022 Rückenwind von einer wieder rückläufigen Inflation. Die EZB wird daher ihren Leitzins unverändert bei –0,5 Prozent belassen (siehe Tabelle 3).

Tabelle 3: Commerzbank-Prognosen für Leitzinsen, Renditen für Staatsanleihen und den US-Dollar

Prognosen für Quartalsende in Prozent

Q1 2022

Q2 2022

Q3 2022

Q4 2022

EZB-Leitzins

–0,50

–0,50

–0,50

–0,50

Euribor 3 Monate

–0,55

–0,52

–0,48

–0,46

Bundesanleihen 10 Jahre

–0,10

0,00

–0,10

–0,20

Fed-Leitzins

0,25

0,50

0,75

1,00

Dollar-Libor 3 Monate

0,10

0,40

0,65

0,90

US-Staatsanleihen 10 Jahre

1,80

2,10

2,00

1,90

US-Dollar je Euro

1,10

1,09

1,08

1,08

Japanischer Yen je US-Dollar

116,00

117,00

118,00

118,00

Stand: 14. Dezember 2021; Quelle: Commerzbank-Prognosen. Prognosen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Trend 8: Ende 2022 liegt die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe weiterhin unter 0 Prozent, und die Rendite in den USA steigt 2022 nur leicht. Unser Konjunkturszenario mit einer wieder deutlich sinkenden Inflation spricht dafür, dass die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe auch Ende 2022 mit –0,2 Prozent im negativen Bereich liegen wird. Nur zur Jahresmitte hin könnte die Rendite zwischenzeitlich im positiven Bereich notieren. In den USA dürfte die Rendite der 10-jährigen Staatsanleihe Mitte 2022 zwar über die 2-Prozent-Marke steigen. Doch der Rückgang der Inflation gibt auch US-Staatsanleihen im zweiten Halbjahr Rückenwind, sodass die US-Rendite Ende 2022 wieder auf 1,9 Prozent fallen wird.

Trend 9: Die drei Leitzinserhöhungen der US-Notenbank drücken den Euro auf 1,08 US-Dollar zum Jahresende 2022. Die Stärke des US-Dollar hat uns auf dem falschen Fuß erwischt, da wir 2021 vor dem Hintergrund einer steigenden Risikobereitschaft an den Kapitalmärkten auf eine schwächere US-Währung gesetzt hatten. Für 2022 sind wir davon überzeugt, dass die jüngste US-Dollar-Stärke anhalten wird, und Ende 2022 dürften Investoren nur noch 1,08 US-Dollar für einen Euro zahlen. Vor allem die US-Notenbank dürfte mit ihren drei Leitzinserhöhungen auf 1,0 Prozent eine US-Dollar-Stärke auslösen, während die EZB ihren Leitzins ein weiteres Jahr bei –0,5 Prozent belassen wird.

Trend 10: Der Trend der DAX-Gewinnerwartungen steigt 2022 um 9 Prozent auf 1.200 Indexpunkte. Die Entwicklung der Gewinne der DAX-Unternehmen war eine große positive Überraschung im Börsenjahr 2021. Das für das Geschäftsjahr 2021 erwartete Gewinnwachstum ist im Jahresverlauf von 35 Prozent auf zurzeit 64 Prozent nach oben angepasst worden. Vor dem Hintergrund stetig steigender Kosten beispielsweise für Rohstoffe, Energie und Transport werden die DAX-Unternehmensgewinne nun deutlich moderater wachsen. Für das Geschäftsjahr 2022 erwarten wir einen aggregierten DAX-Indexgewinn von 1.100 Punkten, und für das Jahr 2023 halten wir 1.200 Indexpunkte für wahrscheinlich. In diesem Gewinnszenario steigt der Trend der DAX-Gewinnerwartungen um 9 Prozent im Jahr 2022 (siehe Grafik 1).

Grafik 1: DAX-Gewinnerwartungen für das Geschäftsjahr 2022 liegen nur leicht über dem Jahr 2021

Trend 11: Das Kurs-Gewinn-Verhältnis für den DAX bewegt sich 2022 seitwärts im Bereich von 14 bis 15. Unsere Prognose, dass das DAX-KGV ab Mitte 2021 aufgrund steigender Inflationsängste deutlich fallen wird, hat sich bewahrheitet: Nach einem Sommer-Hoch im Bereich von 19 ist das KGV mittlerweile auf 14 gefallen. Für 2022 erwarten wir nun einen Seitwärtstrend des DAX-KGV im Bereich von 14 bis 15. Die Trendwende in der Geldpolitik der US-Notenbank sollte die DAX-Bewertung in den kommenden Quartalen regelmäßig belasten. Das anhaltende Niedrigzinsumfeld mit einer erwarteten Rendite von unter 0 Prozent für 10-jährige Bundesanleihen spricht jedoch für eine anhaltend hohe DAX-Bewertung (siehe Grafik 2).

Grafik 2: Entwicklung des DAX-KGV seit 2005 mit KGV-Szenario

Trend 12: Das Kurs-Buchwert-Verhältnis des DAX pendelt sich bei 1,8 bis 2,0 ein. Das globale Wachstum dürfte 2022 mit 4,5 Prozent relativ hoch bleiben, insbesondere dank des zweiten Konjunkturfrühlings in Deutschland und im Euroraum ab dem zweiten Quartal 2022. Daher sollte das Kurs-Buchwert-Verhältnis des DAX 2022 mit 1,8 bis 2,0 relativ hoch bleiben (siehe Grafik 3). Der DAX-Buchwert, der das Eigenkapital in den Bilanzen der DAX-Unternehmen umfasst, liegt derzeit bei 8.400 Indexpunkten, und wir erwarten 2022 einen Anstieg auf 9.100 Indexpunkte.

Grafik 3: DAX-Kurs-Buchwert-Bewertung profitiert vom starken globalen Wachstum

Trend 13: Der DAX setzt seinen Aufwärtstrend 2022 schließlich fort und steigt auf 17.200 Indexpunkte. Unsere Prognose, dass der Trend der DAX-Gewinnerwartungen im Verlauf von 2022 um 9 Prozent auf 1.200 Indexpunkte steigt, ergibt in Kombination mit unserer KGV-Prognose von 14,3 ein Kursziel von 17.200 Indexpunkten. Kurzfristig dürften Risikofaktoren wie die Omikron-Unsicherheit, der Kurswechsel der US-Notenbank und die Unruhe am chinesischen Immobilienmarkt zu einer anhaltenden DAX-Schaukelbörse führen. Doch im Verlauf von 2022 dürfte der DAX aus seiner Seitwärtsbewegung nach oben ausbrechen und die Marke von 17.000 Punkten ins Visier nehmen.

Trend 14: Das erste Halbjahr 2022 wird besser als das zweite Halbjahr. Unsere Prognose für 2021, dass der DAX den Großteil seiner Jahresperformance bereits in der ersten Jahreshälfte erzielen wird, war richtig. Für 2022 erwarten wir nun erneut eine stärkere DAX-Performance im ersten Halbjahr. Mit der Entspannung der Lieferengpässe, insbesondere im Autosektor, dürfte sich der Ifo-Index im ersten Halbjahr deutlich erholen. Auch die Zahl der Corona-Neuinfektionen sollte im Frühjahr 2022 wetterbedingt deutlich sinken, sodass Corona-Beschränkungen wieder gelockert werden dürften. Und im Frühjahr werden BioNTech und Moderna wahrscheinlich in der Lage sein, modifizierte Impfstoffe anzubieten die auch bei der neuen Coronavariante Omikron eine große Wirksamkeit haben werden. Für das zweite Halbjahr erwarten wir dann einen sehr volatilen und nervösen Seitwärtstrend des DAX, belastet von der schrittweisen Erhöhung der Leitzinsen durch die US-Notenbank.

Trend 15: Das Angstbarometer VDAX wird 2022 häufiger über die Marke von 25 steigen. Ähnlich wie im Jahr 2021 sollte es sich auch 2022 auszahlen, Aktienpositionen vor allem in Phasen mit einem VDAX von 25 bis 30 Schritt für Schritt aufzustocken. Im Börsenjahr 2021 gab es bis zum 13. Dezember nur 19 Handelstage, an denen der VDAX über 25 notiert hat (siehe Tabelle 4). So lösten Ende November 2021 die Sorgen um die neue Coronavariante Omikron eine DAX-Konsolidierung mit großen Kursschwankungen aus. Für das Börsenjahr 2022 erwarten wir nun wieder deutlich mehr Handelstage, an denen der VDAX über 25 notiert. Denn mit dem Auslaufen der Anleihekäufe der US-Notenbank und den darauffolgenden drei Leitzinserhöhungen nimmt der starke monetäre Rückenwind, der die Aktienmärkte in den vergangenen Quartalen regelmäßig in unsicheren Marktphasen gestützt hat, deutlich ab. Damit wird der Markt anfälliger für Risikofaktoren wie weitere Rückschläge in der Coronakrise, höher als erwartete Inflationszahlen mit inflationskritischen Notenbanken, Unsicherheit am chinesischen Immobilienmarkt oder geopolitische Spannungen (Ukraine-Konflikt, Chinas Einfluss in Taiwan).

Tabelle 4: Anzahl der Handelstage mit einem VDAX über 20, 25 und 30 in den Jahren 2006 bis 2021

Jahr

VDAX über 20

Prozent im Jahr

VDAX über 25

Prozent im Jahr

VDAX über 30

Prozent im Jahr

2006

48

19 %

7

3 %

0

0 %

2007

95

38 %

26

10 %

1

0 %

2008

233

92 %

132

52 %

87

34 %

2009

254

100 %

233

92 %

135

53 %

2010

172

67 %

54

21 %

12

5 %

2011

179

70 %

112

44 %

98

38 %

2012

172

68 %

71

28 %

9

4 %

2013

23

9 %

0

0 %

0

0 %

2014

40

16 %

3

1 %

0

0 %

2015

218

86 %

74

29 %

20

8 %

2016

160

63 %

71

28 %

28

11 %

2017

6

2 %

0

0 %

0

0 %

2018

42

17 %

6

2 %

1

0 %

2019

18

7 %

0

0 %

0

0 %

2020

217

85 %

166

65 %

106

42 %

2021

116

48 %

19

8 %

1

0 %

Stand: 14. Dezember 2021; Quelle: Refinitiv Datastream, Commerzbank Research

Trend 16: Entspannte Marktphasen mit einem VDAX im Bereich von 15 im Börsenjahr 2022 zum Abbau von Aktienpositionen nutzen. Wir sind zwar überzeugt, dass sich der DAX-Aufwärtstrend im Verlauf von 2022 fortsetzen wird. Doch vor dem Hintergrund der Trendwende in der US-Geldpolitik ist das weitere Kurspotenzial begrenzt, und die Nervosität und die Kursschwankungen an den Kapitalmärkten sollten hoch bleiben. Daher empfehlen wir, in eher »entspannten« Marktphasen, in denen der VDAX im Bereich von 15 notiert, regelmäßig Aktienpositionen sukzessive abzubauen.

Trend 17: Im ersten Halbjahr 2022 auf die Sektoren Auto, Chemie, Technologie und Transport setzen, im zweiten Halbjahr auf Telekom, Versicherungen und Versorger. Mit Blick auf die DAX-Sektoren erwarten wir eine ähnliche Entwicklung wie im Jahr 2021. Die von uns erwartete Erholung des Ifo-Index sollte im ersten Halbjahr insbesondere DAX-Zykliker aus den Sektoren Auto, Chemie, Technologie und Transport antreiben. Diese Sektoren prägen auch die momentanen Gewinnrevisionen für den DAX, die mit 27 positiven und nur 13 negativen Gewinnrevisionen weiterhin ein robustes Gewinnbild zeichnen (siehe Tabelle 5). Mitte des Jahres, nachdem der Ifo-Index den Großteil seiner Erholung gesehen hat, sollten dann wieder eher defensive, dividendenstarke Sektoren wie Telekom, Versicherungen und Versorger favorisiert werden.

Tabelle 5: Positive Gewinnrevisionen für Auto, Chemie, Technologie, Transport

DAX: Veränderung der durchschnittlichen Analystenerwartungen für den Gewinn je Aktie für 2022 in Prozent

Aktie

Kurs in Euro

Gewinnerwartung je Aktie für Geschäftsjahr 2022 in Euro

KGV

Aktuell

Vor drei Monaten

Veränderung in %

Infineon

40,00

1,57

1,35

16,4

25,4

Covestro

51,50

6,90

6,23

10,8

7,5

BMW

89,90

14,34

13,35

7,4

6,3

Deutsche Bank

10,80

1,37

1,28

7,3

7,9

Daimler

74,00

10,36

9,70

6,8

7,1

Merck

226,90

9,23

8,72

5,8

24,6

Linde

295,40

10,16

9,63

5,5

29,1

RWE

34,50

1,87

1,78

5,0

18,4

Brenntag

77,20

4,66

4,48

4,2

16,6

BASF

59,60

5,72

5,51

4,0

10,4

Siemens

150,60

8,21

7,91

3,8

18,3

Airbus

103,10

5,20

5,01

3,7

19,9

Deutsche Post

53,50

4,07

3,94

3,2

13,2

Bayer

46,60

6,82

6,63

3,0

6,8

Siemens Healthineers

66,50

2,18

2,13

2,6

30,5

Deutsche Telekom

16,00

1,30

1,28

2,1

12,3

Qiagen

48,30

1,75

1,72

1,6

27,6

Münchener Rück

247,50

24,83

24,46

1,5

10,0

Porsche Vz.

86,50

15,66

15,44

1,4

5,5

Sartorius

575,00

7,96

7,90

0,8

72,3

Vonovia

50,30

2,62

2,60

0,7

19,2

Deutsche Börse

138,40

7,18

7,14

0,6

19,3

SAP

122,50

5,37

5,33

0,6

22,8

Puma

105,80

2,90

2,89

0,3

36,4

Symrise

130,50

2,89

2,88

0,3

45,2

Allianz

201,80

21,96

21,91

0,2

9,2

E.ON

11,40

0,90

0,90

0,0

12,7

Beiersdorf

91,60

3,30

3,34

–1,2

27,8

Fresenius

33,90

3,68

3,76

–2,1

9,2

Henkel Vz.

70,80

4,91

5,04

–2,7

14,4

Volkswagen Vz.

182,30

31,62

32,49

–2,7

5,8

MTU

165,00

7,76

8,03

–3,3

21,3

adidas

253,10

9,74

10,28

–5,2

26,0

HeidelbergCement

58,90

8,16

8,77

–6,9

7,2

Delivery Hero

100,30

–4,30

–3,96

8,5

NA

Fresenius Medical Care

54,40

3,89

4,27

–8,8

14,0

Zalando

73,10

1,07

1,21

–10,9

68,1

Siemens Energy

22,20

0,74

0,84

–12,3

30,1

Continental

95,30

8,54

10,11

–15,6

11,2

Hello Fresh

72,70

1,63

2,02

–19,5

44,7

Stand: 13. Dezember 2021; Quelle: FactSet Markterwartungen, Commerzbank; Prognosen sind kein Indikator für die künftige Entwicklung.

Trend 18: Die DAX-Dividendensumme steigt um 37 Prozent auf 46,4 Milliarden Euro, sodass die Dividendenrendite mit 2,7 Prozent attraktiv ist. Die Gewinne der DAX-Unternehmen für das Geschäftsjahr 2021 haben sich mit einem derzeit antizipierten Gewinnwachstum von 60 Prozent viel besser als von uns erwartet entwickelt. Daher winkt den DAX-Aktionären 2022 ein warmer Dividendenregen, denn die DAX-Dividendensumme dürfte um beeindruckende 37 Prozent von 34,0 auf 46,4 Milliarden Euro steigen. Werden die zehn neuen DAX-Mitglieder ausgeklammert, beträgt das Dividendenwachstum des »alten« DAX immer noch 29 Prozent (siehe Grafik 4). Der DAX hat derzeit eine Marktkapitalisierung von 1.750 Milliarden Euro, sodass 46,4 Milliarden Euro Dividenden einer Dividendenrendite von 2,7 Prozent entsprechen. Damit bleiben DAX-Dividendenaktien ein attraktives Investment verglichen mit der Rendite von 0,6 Prozent für BBB-Unternehmensanleihen und von –0,4 Prozent für die 10-jährige Bundesanleihe (siehe Grafik 5).

Grafik 4: DAX-Dividendensumme für 2021 steigt auf 46,4 Milliarden Euro
Grafik 5: DAX-Dividendenrendite weiterhin attraktiv im relativen Vergleich

Stand: 13. Dezember 2021; Quelle: FactSet Markterwartungen, Refinitiv Datastream, Commerzbank
Research. Frühere Wertentwicklungen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung. Weitere
Informationen zu der hier dargestellten Wertentwicklung entnehmen Sie bitte den Angaben in Rechtliche Hinweise.

Trend 19: 31 DAX-Unternehmen dürften die Dividende anheben, und 14 DAX-Unternehmen bieten immer noch eine Dividendenrendite von mehr als 3 Prozent. Auf Basis der momentanen Markterwartungen werden wahrscheinlich 31 DAX-Unternehmen eine im Vergleich zum Geschäftsjahr 2020 höhere Dividende für 2021 zahlen. Bislang haben mit Deutsche Telekom, E.ON, Infineon, Linde, RWE, Siemens, Siemens Energy und Siemens Healthineers bereits acht Unternehmen ihre Dividende für 2021 veröffentlicht, und alle acht planen eine Dividendenerhöhung. 14 DAX-Unternehmen bieten auf Basis der derzeitigen Markterwartungen immer noch eine erwartete Dividendenrendite von mehr als 3 Prozent für das Geschäftsjahr 2021 – insbesondere Aktien aus den Sektoren Auto, Chemie, Versicherungen und Versorger (siehe Tabelle 6).

Tabelle 6: DAX-Aktien bieten erwartete Dividendenrendite von mehr als 3 Prozent

DAX: Markterwartungen für die Dividendenzahlung für das Geschäftsjahr 2021

Aktie

Preis in Euro

Dividende in Euro

Markterwartungen

Termin HV 2022

GJ 2017

GJ 2018

GJ 2019

GJ 2020

GJ 2021

Rendite in %

Covestro

51,50

2,20

2,40

1,20

1,30

3,11

6,03

21. April

BMW

89,90

4,00

3,50

2,50

1,90

5,34

5,94

11. Mai

BASF

59,60

3,10

3,20

3,30

3,30

3,40

5,71

29. April

Allianz

201,80

8,00

9,00

9,60

9,60

10,60

5,25

4. Mai

Daimler

74,00

3,65

3,25

0,90

1,35

3,77

5,09

29. April

Bayer

46,60

2,80

2,80

2,80

2,00

2,00

4,29

29. April

E.ON

11,40

0,30

0,43

0,46

0,47

0,49

4,28

12. Mai

Münchener Rück

247,50

8,60

9,25

9,80

9,80

10,37

4,19

28. April

Volkswagen Vz.

182,30

3,96

4,86

4,86

4,86

7,56

4,15

12. Mai

Heidelberg Cement

58,90

1,90

2,10

0,60

2,20

2,44

4,13

12. Mai

Porsche Vz.

86,50

1,76

2,21

2,21

2,21

3,52

4,07

23. Juli

Deutsche Telekom

16,00

0,65

0,70

0,60

0,60

0,64

4,00

7. April

Vonovia

50,30

1,32

1,44

1,57

1,69

1,69

3,36

15. April

Deutsche Post

53,50

1,15

1,15

1,15

1,35

1,76

3,29

6. Mai

Siemens

150,60

3,70

3,80

3,90

3,50

4,00

2,66

10. Februar

Fresenius

33,90

0,75

0,80

0,84

0,88

0,89

2,62

19. Mai

RWE

34,50

0,50/1,00

0,70

0,80

0,85

0,90

2,61

28. April

Henkel Vz.

70,80

1,79

1,85

1,85

1,85

1,85

2,61

4. April

Fresenius Medical Care

54,40

1,06

1,17

1,20

1,34

1,27

2,33

12. Mai

Deutsche Bank

10,80

0,11

0,11

0,00

0,00

0,25

2,31

19. Mai

Deutsche Börse

138,40

2,45

2,70

2,90

3,00

3,20

2,31

18. Mai

Brenntag

77,20

1,10

1,20

1,25

1,35

1,45

1,88

9. Juni

Continental

95,30

4,50

4,75

3,00

0,00

1,66

1,74

29. April

SAP

122,50

1,40

1,50

1,58

1,85

1,87

1,53

18. Mai

Siemens Healthineers

66,50

0,00

0,70

0,80

0,80

0,85

1,28

15. Februar

adidas

253,10

2,60

3,35

0,00

3,00

3,22

1,27

11. Mai

Linde

295,40

3,90/3,10

USD 3,30

USD 3,50

USD 3,85

USD 4,24

1,25

25. Juli

MTU

165,00

2,30

2,85

0,04

1,25

2,00

1,21

5. Mai

Symrise

130,50

0,88

0,90

0,95

0,97

1,09

0,84

4. Mai

Airbus

103,10

1,50

1,65

0,00

0,00

0,84

0,81

13. April

Beiersdorf

91,60

0,70

0,70

0,70

0,70

0,70

0,76

14. April

Infineon

40,00

0,25

0,27

0,27

0,22

0,27

0,67

17. Februar

Merck

226,90

1,25

1,25

1,30

1,40

1,53

0,67

22. April

Puma

105,80

1,25

0,35

0,00

0,16

0,59

0,56

11. Mai

Siemens Energy

22,20

NA

NA

NA

0,00

0,10

0,45

24. Februar

Sartorius Vz.

575,00

0,51

0,62

0,36

0,71

1,34

0,23

25. März

Delivery Hero

100,30

0,00

0,00

0,00

0,00

0,00

0,00

15. Juni

Hello Fresh

72,70

NA

0,00

0,00

0,00

0,00

0,00

25. Mai

Qiagen

48,30

0,00

0,00

0,00

0,00

0,00

0,00

28. Juni

Stand: 13. Dezember 2021; Quelle: FactSet Markterwartungen, Commerzbank Research; Prognosen sind kein Indikator für die künftige Entwicklung. Fett = Dividende bereits angekündigt

Trend 20: Inflation ist größter Risikofaktor für das Jahr 2022. Unser optimistisches Szenario für den DAX basiert auf der Annahme, dass die Inflation sowohl im Euroraum als auch in den USA bis Ende 2022 wieder Richtung 2 Prozent fallen wird. Sollte die Inflation 2022 unerwartet hartnäckig auf dem momentan hohen Niveau verharren, dann werden die Notenbanken wahrscheinlich deutlich restriktiver agieren müssen als von uns erwartet. In diesem Umfeld würde die KGV-Bewertung an den Aktienmärkten wahrscheinlich deutlich fallen. Der zweite große Risikofaktor bleibt die Coronakrise mit der spürbaren Unsicherheit bezüglich der Omikron-Variante, sodass sich das erhoffte Auslaufen von Corona-Beschränkungen verzögern könnte. Weiterhin würde ein unerwarteter, unkontrollierter Zusammenbruch des Immobilienmarkts in China die DAX-Perspektiven deutlich eintrüben. Und auch geopolitische Risikofaktoren wie der drohende Konflikt zwischen Russland und der Ukraine und Spannungen zwischen China und Taiwan könnten die Aktienmärkte zwischenzeitlich deutlich belasten.

Produktidee: PARTIZIPIEREN SIE AN DER ENTWICKLUNG AUSGEWÄHLTER AKTIEN, INDIZES, WÄHRUNGEN UND ZINSEN

Nutzen Sie die Einschätzungen unserer Experten und partizipieren Sie an der Entwicklung ausgewählter Aktien, Indizes, Währungen und Zinsen. Ein Überblick über das gesamte Produktspektrum an Optionsscheinen und Zertifikaten steht Ihnen im Internet unter www.sg-zertifikate.de zur Verfügung.

Da die von Société Générale angebotenen Produkte in Euro notieren, der Handelspreis von US-Basiswerten in US-Dollar, besteht für den Investor hier ein Währungsrisiko. Ein steigender Euro/US-Dollar-Wechselkurs wirkt sich negativ auf den Wert des Produkts aus.

Index-Zertifikate

WKN

Basiswert

Bezugsverhältnis

Laufzeit

Geld-/Briefkurs

CJ8 M7K

DAX

100:1

Unbegrenzt

1,48/1,51 EUR

CJ8 V3G

MDAX

100:1

Unbegrenzt

38,09/39,78 EUR

CJ8 V3P

EURO STOXX 50

100:1

Unbegrenzt

41,08/41,11 EUR

CJ8 V3V

STOXX 50

100:1

Unbegrenzt

36,71/36,74 EUR

CU0 F01

S&P 500

100:1

Unbegrenzt

40,18/40,20 EUR

SD1 RB5

Nasdaq 100

100:1

Unbegrenzt

137,54/137,55 EUR

Capped Bonus-Zertifikate

WKN

Basiswert

Cap/Bonusbetrag

Barriere

Abstand zur Barriere

Max. Rendite p.a.

Bewertungstag

Geld-/Briefkurs

SD3 VF4

Infineon

45,00 EUR

25,00 EUR

35,65 %

11,83 %

17.06.2022

42,32/42,42 EUR

SF0 D76

Covestro

62,00 EUR

34,00 EUR

33,42 %

11,03 %

17.06.2022

8,54/8,70 EUR

SF0 D7D

BMW

96,00 EUR

60,00 EUR

29,61 %

15,91 %

17.06.2022

88,59/88,79 EUR

SF0 ELT

Deutsche Bank

13,40 EUR

7,00 EUR

34,42 %

15,65 %

17.06.2022

12,35/12,41 EUR

SF0 D8Z

Daimler

77,23 EUR

48,69 EUR

27,61 %

15,99 %

17.06.2022

84,83/85,07 EUR

BEST Turbo-Optionsscheine

WKN

Basiswert

Typ

Basispreis/Knock-Out-Barriere

Hebel

Laufzeit

Geld-/Briefkurs

SD9 0X7

DAX

Call

13.787,00 Pkt.

10,1

Unbegrenzt

15,06/15,07 EUR

SF3 XWW

DAX

Put

17.648,77 Pkt.

6,3

Unbegrenzt

24,03/24,04 EUR

SD9 CBP

MDAX

Call

31.130,56 Pkt.

11,0

Unbegrenzt

2,98/3,10 EUR

SB7 2P5

MDAX

Put

38.693,59 Pkt.

7,2

Unbegrenzt

4,64/4,76 EUR

SD9 XQZ

EURO STOXX 50

Call

3.761,26 Pkt.

11,3

Unbegrenzt

3,64/3,65 EUR

SD8 9CE

EURO STOXX 50

Put

4.741,50 Pkt.

6,5

Unbegrenzt

6,33/6,34 EUR

SD7 887

S&P 500

Call

4.217,53 Pkt.

13,4

Unbegrenzt

2,99/3,00 EUR

SD7 ADL

S&P 500

Put

5.227,00 Pkt.

6,6

Unbegrenzt

6,10/6,11 EUR

SF8 J2E

Nasdaq 100

Call

14.417,28 Pkt.

13,1

Unbegrenzt

10,56/10,57 EUR

SD7 GKE

Nasdaq 100

Put

18.349,66 Pkt.

5,5

Unbegrenzt

24,85/24,86 EUR

SF9 XRE

EUR/USD

Call

1,0818 USD

23,9

Unbegrenzt

4,18/4,19 EUR

SF7 JP1

EUR/USD

Put

1,1825 USD

20,9

Unbegrenzt

4,77/4,78 EUR

CJ4 QUN

Euro Bund Future

Call

162,598 EUR

14,9

Unbegrenzt

11,72/11,73 EUR

CU3 PJL

Euro Bund Future

Put

185,668 EUR

15,2

Unbegrenzt

11,48/11,49 EUR

CJ4 XGE

10-Year U.S. Treasury Note Future

Call

122,424 USD

14,6

Unbegrenzt

7,95/7,96 EUR

CL3 1K5

10-Year U.S. Treasury Note Future

Put

138,610 USD

17,6

Unbegrenzt

6,59/6,60 EUR

Stand: 20. Dezember 2021; Quelle: Société Générale

Die Darstellung der genannten Produkte erfolgt lediglich in Kurzform. Die maßgeblichen Produktinformationen stehen im Internet unter www.sg-zertifikate.de zur Verfügung. Den Basisprospekt sowie die endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf die WKN.

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