Titelthema

Elektromobilität – Wer profitiert von der nachhaltigen Mobilität?

Im Jahr 2020 gelang der Durchbruch der E-Mobilität. Trotz der bereits seit längerem anhaltenden Klimadiskussionen war die weltweite Nachfrage nach Elektrofahrzeugen noch bis Mitte 2020 überschaubar. Nach wie vor werden global deutlich mehr Pkw mit Verbrennungsmotor als reine E-Autos nachgefragt und hergestellt

Dennoch: Folgende Faktoren führten zum Durchbruch der E-Mobilität als eines der Topthemen an den Kapitalmärkten 2020:

  • Neue Subventionen für E-Autos in China: Nach einem bereits vor der Coronapandemie schwachen Autojahr 2019 sowie den durch Covid-19 verursachten scharfen Einschränkungen im ersten Quartal 2020 subventionierte China erneut den Kauf von E-Autos zur Ankurbelung der Nachfrage.
  • Erstes Auto: Um die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs während der Coronakrise zu vermeiden, erwarben viele Chinesen ihr erstes Auto – aus heutiger Sicht ist dies unseres Erachtens allerdings eher ein temporärer Effekt.
  • Modelloffensive chinesischer Autohersteller: Immer mehr chinesische Elektroautobauer überzeugen mit modernen, qualitativ verbesserten Autos.
  • Coronamaßnahmen in den USA/Europa: Die weltweiten Lockdowns ab März 2020 führten in vielen Ländern zur temporären Produktionsstilllegung sowie zu einem regelrechten Nachfrageschock. Viele Autohersteller reagierten mit deutlichen Kostensenkungsprogrammen und änderten mit Wiederaufnahme der Produktion ihre langfristigen Investitionspläne zugunsten der E-Mobilität.
  • Üppige Kaufanreize für E-Autos in Europa: Dank der staatlichen Förderung fanden neben margenstarken Hybridmodellen (Kombination aus Elektro-/Verbrennungsmotor) auch reine E-Autos teils reißenden Absatz.
  • Technologischer Fortschritt: Die Bedürfnisse der Kunden nach Autos, die mit anderen technischen Geräten vernetzt sind, steigen im Zeitalter der Digitalisierung rasant (vor allem in China). Die Vision des – überspitzt formuliert – »rollenden Laptops mit vier Rädern« wurde greifbare Realität und steht doch bei einigen Autoherstellern eher noch am Anfang.
  • Kooperation von Hightech-Unternehmen mit Autobauern: Es geht um die langfristige Marktführerschaft im Megathema »autonomes Fahren«. Zahlreiche IT-Größen (Alphabet, Nvidia, Intel, Microsoft etc.) kooperieren mit der klassischen Autoindustrie. Die konkrete Ankündigung eines iCar von Apple sorgt für zusätzliche Fantasie.
  • Vorbild Tesla-Konzern: Tesla wird dank des zunehmenden Erfolgs ernsthaft als Autobauer und Vorreiter wahrgenommen und nun selbst zum »Gejagten«. Noch Anfang 2019 hatte der Konzern vor Finanzengpässen gewarnt.
  • Verschärfung der politischen Vorgaben bezüglich Dekarbonisierung: Dekarbonisierung bezeichnet die Reduktion von Kohlenstoffdioxid (CO₂), das durch die Verbrennung von Kohle, Erdgas oder Öl entsteht.
Grafik 1: Anteil batteriebetriebener Autos am globalen Autoabsatz

Annahme

Politische Rahmenbedingungen
Mit den weltweiten Protestbewegungen zahlreicher Umweltverbände verschärfen sich die Forderungen an die Politik, verstärkt Klimamaßnahmen umzusetzen. Beispiele hierfür sind eine CO₂-Bepreisung, Verteuerung von Flügen oder Einschränkungen bzw. Verbote von Autos mit Verbrennungsmotoren. Zwar betreffen die Dekarbonisierungsziele alle Sektoren wie Energiewirtschaft, Industrie etc. Der Verkehrssektor trägt aber europaweit etwa 25 Prozent zu den Treibhausgasemissionen bei. Im Zeitalter der »Green Deals« (EU/USA) ändert sich der politische Status von Elektroautos vergleichsweise rasant. Regulatorische CO₂-Ziele nehmen weltweit immer mehr zu.

Autoherstellern drohen hohe Strafzahlungen, wenn sie nicht zunehmend mehr elektrische oder zumindest teilelektrische Fahrzeuge verkaufen. Die Autoindustrie ist seit langem mit hohen Investitionen auf diese Transformation ausgerichtet. Es fehlen derzeit aber noch bessere Rahmenbedingungen zur stärkeren Nachfrage nach Elektroautos, vor allem eine substanzielle Erweiterung der Ladeinfrastruktur. Höhere Reichweiten der Autos sowie staatliche Förderungen sorgen aber zunehmend für Akzeptanz.

Grafik 2: Neuzulassungen in Deutschland nach Antriebsart

Antriebsmix Deutschland

Regionale Betrachtung
Das höchste Wachstum von E-Fahrzeugen erwarten wir in China, da hier die Voraussetzungen für E-Autos vergleichsweise attraktiv sind. Die chinesische Regierung hat bereits seit längerem eine E-Auto-Quote eingeführt. Als Gründe gelten die seit Jahren steigende Abhängigkeit von Ölimporten und die extreme Luftverschmutzung in Ballungsräumen. Außerdem versucht China, strategisch den Technologievorsprung ausländischer Autobauer bei den Verbrennungsmotoren auszuhebeln. Milliardeninvestitionen in die Infrastruktur (beispielsweise Ladestationen) und das Quotensystem für Fahrzeuge mit alternativem Antrieb fördern nahezu zwangsläufig die Nachfrage sehr stark. Allerdings schwanken die Absätze nach wie vor sehr deutlich. Ohne staatliche Subventionen brach 2019 die Nachfrage nach Autos mit alternativen Antriebssystemen ein.

Während in Europa bereits eine deutliche Zunahme von elektrifizierten Fahrzeugen zu verzeichnen ist, sind die USA beim Thema E-Mobilität technologisch zwar führend, aber flächendeckend betrachtet besteht vergleichsweise noch deutlich Nachholbedarf. Dies dürfte sich jedoch in Form zahlreicher geplanter Maßnahmen der neuen US-Regierung in den kommenden Jahren ändern.

Exkurs Deutschland
Erst die deutlich verbesserte Subventionierung Mitte 2020 (reine E-Autos bis zu 9.000 Euro Förderung, bei Hybridautos bis zu 6.750 Euro je nach Reichweite des E-Antriebs) führte zu einer spürbaren Nachfragebelebung von E-Autos. Auch bei einer Regierungsbeteiligung der Grünen nach der Bundestagswahl rechnen wir nicht mit einer Verschärfung der Rahmenbedingungen, sondern mit Modifikationen von Subventionen (zum Beispiel höhere Anforderungen zur Förderung von Plug-in-Hybridfahrzeugen). Für Verbraucher ändert sich zurzeit und auf mittlere Sicht allerdings einiges, da durch die neue CO₂-Steuer fossile Brennstoffe teurer werden. Damit wird die Attraktivität von E-Autos weiter zunehmen.

Pro und Contra der Elektrofahrzeuge
Der Schlüsselfaktor einer erfolgreichen Elektromobilität ist vor allem eine auf erneuerbare Quellen ausgerichtete Energieproduktion zur »Betankung« der E-Autos. Eine künftig optimierte Batterieproduktion, bessere Technologie zur Rückgewinnung von Energie, zum Beispiel Rekuperation durch Bremsen, der reduzierte Lärmpegel im Vergleich zu Verbrennern sowie ein geschlossener Ressourcenkreislauf verbessern die Klima- und Umweltbilanz von E-Pkw weiter. Mit kommenden Ausbaustufen wie beispielsweise der Vernetzung der Fahrzeuge untereinander sowie dem autonomen Fahren sind »Stromer« für den Megatrend Urbanisierung bestens geeignet, um den Verkehrsfluss in Ballungsgebieten signifikant zu verbessern. Zudem werden negative und die Umwelt belastende Faktoren wie Abgase/Luftverschmutzung, Staus, Verkehrslärm etc. reduziert. Wie alle Autos haben auch E-Fahrzeuge negative ökologische Auswirkungen. Dies erfordert eine politisch unterstützte Verkehrswende, die ein verändertes Mobilitätsverhalten (weniger und kleinere Fahrzeuge, weniger Fahrten, Tempolimit etc.) beinhaltet. Zudem verursachen E-Autos bei der Produktion im Vergleich zu Verbrennern einen höheren CO₂-Ausstoß, was hauptsächlich auf den Akku zurückzuführen ist. Des Weiteren ist die Gewinnung diverser Elemente wie Kobalt, Lithium etc. ethisch stark umstritten. Der Rohstoffaufwand ist bei Elektroautos daher höher als bei konventionellen Fahrzeugen.

Weitere umweltfreundliche Antriebssysteme
In dieser Betrachtung fehlen mögliche konkurrierende Antriebsalternativen wie beispielsweise der E-Antrieb auf Basis der Brennstoffzelle bzw. Wasserstoff. Vor allem unter Kostengesichtspunkten ist diese Technologie vergleichsweise deutlich im Nachteil.

Experten gehen deshalb derzeit davon aus, dass sich bei Pkw der Batterieantrieb durchsetzen wird. Bei Lkw und Bussen wird angenommen, dass sich der Antrieb mit Brennstoffzellen im kommenden Jahrzehnt als Standard etablieren wird. Des Weiteren sind E-Fuels eine mögliche Alternative. Dieses synthetische Benzin entsteht durch die Kombination von Wasserstoff mit Kohlendioxid und ist bei Verwendung regenerativer Energie weitestgehend klimaneutral. Allerdings ist die Forschung hierzu noch nicht ausgereift.

Schlüsselfaktor Batterie
Die zentralen Fragen rund um das Thema Elektromobilität sind entlang der gesamten Batteriewertschöpfungskette zu stellen. Gemäß Studien stehen der Entwicklung von batterieelektrischen Pkw in der entscheidenden Hochlaufphase bis 2030 und darüber hinaus keine unüberwindbaren Hürden im Weg. Dennoch sind etliche technologische, ökonomische, ökologische, ethische, regulative und gesellschaftliche Herausforderungen im kommenden Jahrzehnt zu bewältigen.

Notwendige Batterierohstoffe sind global gesehen ausreichend vorhanden. Durch die kontinuierliche Weiterentwicklung von Hochenergie- bzw. Feststoffbatterien wird sich die unter ethischen Gesichtspunkten kritische Gewinnung diverser Rohstoffe vermutlich entschärfen. Für einzelne Rohstoffe sind temporäre Lieferengpässe mittelfristig aber nicht auszuschließen. Das Recycling von Fahrzeugbatterien gilt mittlerweile als technisch machbar und wird in groß angelegten Pilotprojekten bereits umgesetzt – die Forschung läuft auf Hochtouren.

Um Abhängigkeiten zu entgehen, verfolgen Autobauer verschiedene Strategien:
a) Diversifikation der Lieferanten
b) Partnerschaften im Einkauf
c) Eigene Batterieproduktion erweitern bzw. aufbauen
d) Technologische Alternativen entwickeln

Insgesamt erwarten wir im kommenden Jahrzehnt eine signifikante Weiterentwicklung der aktuellen Akkutechnologie.

Strategische Anpassungen der Autohersteller
Der weltweite Markt für Elektroautos boomt – die Nachfrage wird im kommenden Jahrzehnt weiter deutlich zulegen. Dank der politischen Unterstützung wächst auch das Angebot rasant. Nach Schätzung von IHS Markit (Marktanalyse) steigt der globale Absatz von E-Fahrzeugen 2021 um 70 Prozent auf mehr als 4 Millionen E-Autos (Prognose Pkw gesamt: 80 bis 85 Millionen). Bereits 2025 soll er bei über 12 Millionen Fahrzeugen liegen. Neben reinen Elektroautobauern sind in den Wettbewerb um den klimafreundlichsten Antrieb mittlerweile alle Autohersteller involviert. Deshalb kommen derzeit viele neue, innovative Modelle auf den Markt. Zahlreiche chinesische Unternehmen verschärfen – zunehmend auch international – den Wettbewerb. Der reine Elektroautohersteller Tesla ist derzeit Marktführer mit einem technischen Vorsprung hinsichtlich Software und Batteriemanagement. Allerdings holt die Konkurrenz deutlich auf. Deshalb wird der Wettbewerb für Tesla künftig zunehmen. Höhere Investitionen zugunsten von Digitalisierung und E-Antrieb finanzieren traditionelle Autobauer aus den üppigen Cashflows sowie abnehmenden Investitionen bei »Verbrennern«. Wir rechnen mittelfristig mit durchschnittlich sinkenden Investitionen der Autoindustrie.

Einzelwerte im Überblick

BYD (China; »Build your Dreams«)
BYD gilt als »First Mover« im Bereich der Elektromobilität und ist in China führend in der Produktion von Elektro- und Hybridfahrzeugen. Das Unternehmen beliefert zahlreiche Großstädte mit seinen E-Bussen. BYD ist hinter CATL die Nummer 2 im chinesischen Batteriemarkt und gehört zu den technologisch führenden Unternehmen bei der Akkutechnologie. Derzeit wird in den Ausbau von Produktionskapazitäten investiert.

Grafik 3: BYD

Tesla
Tesla ist ein reiner Elektroautobauer und gilt als ein Pionier von E-Autos. Die Kalifornier sind derzeit Marktführer und der Konkurrenz technologisch einige Jahre voraus. Dabei überzeugen insbesondere die Softwaresteuerung durch »Over-the-Air-Updates« (Datenaktualisierung per Mobilfunk) sowie die höhere Reichweite der Autos. Tesla hat keine strukturellen, kostenintensiven Altlasten wie sie klassische Autounternehmen haben, jedoch sind hohe Investitionen zu erwarten und die Modellpalette ist vergleichsweise überschaubar.

Grafik 4: Tesla

Volkswagen
Praktisch alle europäischen Autobauer planen derzeit umfassende Modelloffensiven bei E-Autos. Technologisch ist VW im Branchenvergleich deutlich vorn, da die Wolfsburger bereits vor Jahren eine Elektrostrategie entwickelten. Dabei dürfte das bewährte Baukastenprinzip mit zwei Plattformen der Erfolgsfaktor sein. Im Branchenvergleich ergeben sich dadurch eine höhere Profitabilität je E-Auto sowie Wettbewerbsvorteile im Klein- und Kompaktsegment. Zudem plant VW den Aufbau eigener Batteriefabriken und das zurzeit noch dünne Ladesäulennetz soll durch zahlreiche Kooperationen mit Versorgerunternehmen signifikant erweitert werden.

Grafik 5: Volkswagen Vorzugsaktie

Auch Daimler setzt auf eine eigene Produktionsplattform für Elektrofahrzeuge – erste, vielversprechende und wettbewerbstaugliche Modelle sind bereits auf dem Markt oder in Planung. Zudem setzen die Stuttgarter auf zahlreiche Kooperationen, unter anderem auch im Lkw-Segment auf das Joint Venture mit Volvo (Brennstoffzellen für Nutzfahrzeuge). Daimler holt derzeit technologisch deutlich auf.

Grafik 6: Daimler

Der langjährige Strategieansatz von BMW »möglichst technologieoffen zu sein«, erwies sich durch den steigenden Wettbewerbsdruck als zunehmend untauglich. Mitte März 2021 präsentierte auch BMW konkrete Planungen zum Ausbau der E-Mobilität bis 2030 und entwickelt analog zur Konkurrenz eine neue Produktionsplattform (»Die neue Klasse«). Sie soll ab 2025 technologisch führend sein. Zeitlich hinkt das Unternehmen aber weiterhin/noch der Konkurrenz hinterher.

Grafik 7: BMW Stammaktie

Autozulieferer: Continental
Bei den Autozulieferern wird sich der Strukturwandel vor allem bei kleineren und mittleren Betrieben teils extrem negativ auswirken. Es werden nicht alle von der Autoindustrie abhängigen Unternehmen überleben. Alle größeren Zulieferer passen sich derzeit radikal an die neuen Gegebenheiten an, was die langfristigen Chancen dafür erhöht. Continental steuert schon seit Jahren einige Innovationen für Hybrid-/Elektrofahrzeuge bei und ist bei dieser Technik grundsätzlich gut positioniert. Auch im Softwarebereich verfügt Conti über ausgewiesene Expertise und arbeitet derzeit mit führenden Autoherstellern erfolgreich zusammen. Vorteile besitzt Conti bei der Entwicklung von Systemkomponenten für das autonome Fahren – die Auftragseingänge diesbezüglich steigen seit längerem signifikant an.

Grafik 8: Continental

Ausblick

Kurzfristig (neun bis zwölf Monate):
Durch die Krisensituation infolge der Coronapandemie musste die bereits zuvor schwächelnde Autobranche die Kostenbasis viel schneller als erwartet anpassen. Auch den Willen zur Transformation der »Verbrennertechnologie« zur E-Mobilität stellt kein Autovorstand mehr ernsthaft infrage. Von coronabedingten Nachholeffekten profitieren derzeit viele Autohersteller. Allerdings führt der globale Engpass an Halbleitern kurzfristig dazu, dass Autobauer ihre Produktion herunterfahren mussten. Die Verknappung sollte ihren Tiefpunkt im zweiten Quartal gefunden haben und von relativ kurzlebiger Natur (sechs bis neun Monate) sein.

Grafik 9: Langfristige Prognose globaler Autoabsatz

Mittel-/langfristig:
Kein Zweifel, die Weichen hinsichtlich der langfristigen Ausrichtung der Elektromobilität werden derzeit gestellt. Heute in Deutschland gekaufte E-Pkw weisen über ihre Nutzungsdauer eine deutlich bessere Ökobilanz aus als vor allem ältere Verbrennerfahrzeuge mit einem hohen Spritverbrauch. Ab 2025 erwarten wir den nächsten Schub rein batterieelektrischer Modelle. Größere Fahrzeuge mit Brennstoffzelle dürften ab 2028 vermutlich an Bedeutung gewinnen. Experten nehmen an, dass ab 2035 weltweit mehr Elektrofahrzeuge als Verbrenner gekauft werden.

Fazit

Ähnlich der Tour de France im Radsport wird sich der derzeitige Spitzenreiter Tesla dem ambitionierten (Wettbewerbs-)Verfolgerfeld bei E-Autos stellen müssen. Technologisch haben chinesische und europäische Autobauer aufgeholt. Während sich Tesla und BYD aufgrund stark gestiegener Aktienkurse 2020 den mitunter extremen Erwartungen stellen müssen, wird die klassische Autoindustrie hinsichtlich der Transformation in das Zeitalter der E-Mobilität nach wie vor unterschätzt. Eine Annäherung der Bewertungsniveaus halten wir für das wahrscheinlichste Szenario: Tesla verdient zwar eine Prämie zum Sektor: Diese fällt derzeit jedoch zu hoch aus. Klassische Autoaktien weisen aufgrund der günstigen Bewertung das bessere Chancen-Risiko-Profil auf. Die Aktien von VW sind unser Favorit für die Aufholjagd. Und ähnlich einem Fahrradrennen: Es werden nicht alle ins Ziel kommen. 

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Discount-Zertifikate

WKN

Basiswert

Cap

Discount

Max. Rendite p.a.

Quanto

Bewertungstag

Geld-/Briefkurs

SF1 B9T

BYD

160,00 HKD

31,32 %

3,85 %

Nein

17.06.2022

1,65/1,69 EUR

SF1 FAU

BYD

250,00 HKD

10,71 %

26,37 %

Nein

17.06.2022

2,16/2,20 EUR

SF0 Q1F

Tesla

700,00 USD

16,73 %

31,64 %

Nein

17.06.2022

460,19/460,69 EUR

SF0 Q08

Tesla

700,00 USD

15,58 %

29,73 %

Ja

17.06.2022

549,06/549,65 EUR

SF0 DMY

Volkswagen Vz.

160,00 EUR

26,10 %

3,66 %

17.06.2022

154,73/154,79 EUR

SF0 4JX

Volkswagen Vz.

260,00 EUR

5,88 %

34,66 %

17.06.2022

197,09/197,16 EUR

SF2 EEF

Daimler

54,00 EUR

29,93 %

4,11 %

17.06.2022

52,01/52,03 EUR

SF0 5VN

Daimler

86,00 EUR

7,26 %

26,90 %

17.06.2022

68,90/68,93 EUR

SF0 CUE

BMW

68,00 EUR

23,61 %

4,70 %

17.06.2022

65,14/65,17 EUR

SF0 6CV

BMW

100,00 EUR

5,62 %

26,35 %

17.06.2022

80,45/80,48 EUR

SF0 CV3

Continental

90,00 EUR

26,90 %

3,82 %

17.06.2022

86,92/86,95 EUR

SF0 Q33

Continental

130,00 EUR

7,60 %

19,91 %

17.06.2022

109,83/109,88 EUR

Unlimited Turbo-Optionsscheine

WKN

Basiswert

Typ

Basispreis/Knock-Out-Barriere

Hebel

Quanto

Laufzeit

Geld-/Briefkurs

SD6 EAN

BYD

Call

163,86/177,65 HKD

3,5

Nein

Unbegrenzt

6,59/6,96 EUR

SD6 EEJ

Tesla

Call

535,71/586,61 USD

5,6

Nein

Unbegrenzt

9,74/9,79 EUR

SD6 4A4

Tesla

Put

764,62/694,00 USD

5,7

Nein

Unbegrenzt

9,70/9,75 EUR

SD8 TJ9

Volkswagen Vz.

Call

170,59/176,51 EUR

5,4

Unbegrenzt

3,90/3,91 EUR

SD6 NEX

Volkswagen Vz.

Put

232,97/224,95 EUR

9,0

Unbegrenzt

2,33/2,34 EUR

SD8 CS7

Daimler

Call

57,90/59,87 EUR

4,6

Unbegrenzt

1,59/1,60 EUR

SD6 PML

Daimler

Put

82,59/79,81 EUR

9,1

Unbegrenzt

0,81/0,82 EUR

SD8 SHU

BMW

Call

68,92/71,20 EUR

5,2

Unbegrenzt

1,63/1,64 EUR

SB7 892

BMW

Put

100,13/96,86 EUR

5,7

Unbegrenzt

1,49/1,50 EUR

SB7 YS7

Continental

Call

92,96/96,40 EUR

4,6

Unbegrenzt

2,58/2,59 EUR

SD6 SPF

Continental

Put

133,42/128,52 EUR

8,1

Unbegrenzt

1,46/1,47 EUR

Stand: 23. Juli 2021; Quelle: Société Générale

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