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DDV-Trend-Umfrage: Aktien sind die bevorzugte AssetKlasse, um steigender Inflation zu trotzen

Wer langfristig Vermögen aufbaut, sollte die Inflation auf der Rechnung haben. Denn sie kann von der nominalen Rendite einiges abknabbern und im schlimmsten Fall den realen Wert des Investments reduzieren. Wie alle anderen Risiken sollte man daher die Inflation fest im Blick haben – und auf die richtige Diversifikation im Depot achten.

Inflationsschutz fürs Depot kann ganz unterschiedlich aussehen. Für die Hälfte der Anlegerinnen und Anleger, die sich an der monatlichen Trendumfrage des Deutschen Derivate Verbands (DDV) beteiligt haben, fällt die Wahl auf die Assetklasse Aktien. Rohstoffe wie Edelmetalle oder Öl folgen auf Platz 2 mit knapp 28 Prozent. An dritter Stelle folgen mit 9,2 Prozent Immobilien. Neuartige Finanzprodukte wie zum Beispiel Kryptowährungen schaffen es immerhin auf Platz 4 mit 8,2 Prozent, noch vor inflationsgeschützten Anleihen (5,4 Prozent) auf Platz 5.

Grafik 1: Die Sorge vor steigender Inflation wächst. Mit welchen Assetklassen versuchen Sie, Ihr Depot zu diversifizieren?

»Grundsätzlich gibt es für jede volkswirtschaftliche Phase einen passenden Zertifikatstyp. Privatinvestoren können je nach individuellem Szenario ein oder mehrere maßgeschneiderte Anlageprodukte einsetzen. Dabei gilt wie so häufig, dass es nicht das eine Papier für alle Entwicklungen gibt. Deswegen setzen viele Anleger auf eine Diversifikation im Depot. Mit strukturierten Wertpapieren ist das für erfahrene Anleger und Selbstentscheider gut zu bewerkstelligen«, sagt Lars Brandau, Geschäftsführer des DDV.