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DDV-Trend-Umfrage: Wachsende Zahl von Anlegern setzt auf nachhaltige Finanzprodukte

Mehr als ein Fünftel der Privatanleger in Deutschland misst ethischen und ökologischen Aspekten bei der Geldanlage hohe Bedeutung bei. Damit steht der wachsenden Zahl nachhaltiger Finanzprodukte eine hohe Nachfrage gegenüber. Das ist ein Ergebnis der Trend-Umfrage, die der Deutsche Derivate Verband (DDV) im Monat März durchgeführt hat. Dabei gibt etwas mehr als die Hälfte der Teilnehmenden an, bei Geldanlagen bereits Fragen der Nachhaltigkeit mitzudenken. Allerdings messen weiterhin 22 Prozent dem Thema eher weniger Bedeutung bei, und weitere 28 Prozent halten das Thema derzeit aus Anlegersicht für bedeutungslos. In der Regel nehmen an der Online-Befragung überwiegend gut informierte und selbstentscheidende Anleger teil, die klare Vorstellungen von ihrer Portfolioallokation haben.

Grafik 1: Welche Bedeutung messen Sie ethischen und ökologischen Aspekten bei Ihrer Geldanlage bei?

»Die Nachhaltigkeit von Geldanlagen beeinflusst bereits heute die Anlageentscheidungen. Wir sind überzeugt, dass die Nachfrage weiter steigen wird und nachhaltige Geldanlagen aus ihrer Nische herauswachsen werden. Wichtig dafür sind Branchenstandards, die für Anleger transparent und verständlich sind«, sagt Lars Brandau, Geschäftsführer des DDV.