Editorial

Liebe Leser,

auch wenn die Märkte ihren freien Fall nach dem Coronaschock vorerst beendet haben und sich sogar etwas erholen konnten, so ist für uns alle an einen normalen Alltag nicht zu denken. Zwar hat die Bundesregierung die strikten Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie nach Ostern ein wenig gelockert, trotzdem sind Restaurantbesuche, Reisen und – für viele – noch nicht einmal ein normales Arbeiten möglich.

Und es ist sicher, dass das Leben auch »nach Corona« nicht mehr so sein wird, wie wir es kannten. Doch wie wird es aussehen? Das haben wir den Trendbeobachter Mathias Haas im Interview gefragt. Erfahren Sie von ihm, wie sich die unternehmerische und gesellschaftliche Landschaft verändern könnte.

Aber nicht nur die Industrieländer leiden unter der Coronakrise. Sie trifft auch die Schwellenländer hart. Kapitalzuflüsse trocknen aus, sodass einige von ihnen in eine Schuldenkrise zu stürzen drohen. Rund 90 Länder haben sich bereits an den Internationalen Währungsfonds gewandt und um Hilfe gebeten. Aber kann der IWF überhaupt allen helfen? Braucht es ein Schuldenmoratorium und wie könnte es aussehen? Antworten auf diese Fragen finden Sie in unserem Titelthema.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!