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DDV-Trend-Umfrage: Aktiv durch den Bärenmarkt – Anleger nutzen Chance zum Nachkauf

Die überwiegende Mehrheit der Privatanleger in Deutschland nutzt derzeit die volatilen Märkte, um die Positionen in ihren Depots aufzustocken. Mehr als 58 Prozent der Teilnehmer an der aktuellen Online-Befragung des DDV geben an, nach dem Crash damit begonnen zu haben, einzelne Positionen günstiger nachzukaufen. Weitere 31 Prozent der Befragten geben an, dass sie sich gegenwärtig lieber nicht an den Märkten engagieren und stattdessen abwarten, bis sich die Lage nachhaltig stabilisiert hat. Die verbleibenden 11 Prozent haben sich von verlustreichen Positionen getrennt und möchten ihr Depot bei Gelegenheit offenbar neu aufstellen.

Grafik 1: Corona-Crash und Chaostage – Wie handeln Sie in unsicheren Zeiten?

Strukturierte Wertpapiere haben gegenüber anderen Anlageklassen den Vorteil, dass Anleger nicht nur in steigenden, sondern auch in seitwärts tendierenden und sogar fallenden Märkten Renditen erwirtschaften können. »Insofern dienen Zertifikate in besonderer Weise zur Beimischung und Renditeoptimierung im Depot. Grundsätzlich lässt sich feststellen, dass rund 95 Prozent aller Zertifikate gemessen am Volumen ein geringeres Risiko aufweisen als Aktien. Zudem nutzt ein Großteil der erfahrenen Anleger auch die vielfältigen Möglichkeiten von Hebelprodukten, um ihr Depot entweder abzusichern oder mit überschaubarem Einsatz riskanter aufzustellen«, so Lars Brandau, Geschäftsführer des DDV.