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Hoffnung verleiht DAX Flügel

Die Börse kennt seit Beginn des Jahres nur ein Thema – Corona. Nachdem es im März 2020 in Deutschland zum ersten Lockdown kam, sackte das deutsche Börsenbarometer nach unten ab. Nur kurze Zeit später erholten sich die meisten Werte wieder und der DAX erreichte sogar fast ein neues Allzeithoch. Das war allerdings nur von kurzer Dauer, denn im Herbst rutschte der deutsche Aktienindex wieder deutlich unter die Marke von 12.000 Punkten. Doch spätestens mit der aufkeimenden Hoffnung auf einen Impfstoff kletterte das Börsenbarometer im November wieder deutlich nach oben. Bei einem Blick auf die täglichen Schwankungen des DAX in den vergangenen Jahren fällt die Zeit rund um Corona deutlich auf.

Grafik 1: Prozentuale Ausschläge des DAX seit 2010 auf täglicher Basis

So lagen die stärksten Schwankungen der vergangenen Jahre alle im Jahr 2020. Mit rund 11 Prozent plus und rund 12 Prozent minus setzte der DAX in dieser Zeit die Rekorde. Was gleichzeitig auffällt, ist die Veränderung der Volatilität. Diese steigt in der Regel, wenn der DAX sinkt und umgekehrt. So ist es wenig verwunderlich, dass der VDAX-NEW auch im März 2020 neue Höchstwerte erreichte. Trotz des daraufhin wieder gestiegenen DAX verbleibt die Volatilität zurzeit weiter auf einem deutlich höheren Niveau als vor der Krise. Die momentanen Tiefstwerte von rund 20 Prozentpunkten zählten noch im Jahr 2019 zu den Höchstwerten.

Grafik 2: DAX in Punkten seit 2010

Ganz allgemein beeinflusst die Volatilität die Konditionen von Zertifikaten und Optionsscheinen. So steigen beispielsweise die Preise von Standard-Optionsscheinen (bei sonst gleichen Bedingungen), wenn die Volatilität steigt und umgekehrt. Demzufolge liegen die Preise für Standard-Optionsscheine heute eher auf einem höheren Niveau als noch im Jahr 2019.

Die Volatilität beeinflusst beispielsweise auch Discount-Zertifikate. Hier ist der Effekt genau umgekehrt zu Standard-Optionsscheinen. Je höher die Volatilität, desto niedriger ist der Preis eines Discount-Zertifikats. Somit können Anleger, die sich für den Kauf von Discount-Zertifikaten interessieren, durchaus andere Konditionen erwarten, wenn die Volatilität hoch ist.

Grafik 3: Volatilität (DAX) VDAX-NEW seit 2010

Grundlage für die Berechnung der Preise von Discount-Zertifikaten ist nicht die historische, sondern die implizite Volatilität. Die implizite Volatilität wird aus den gehandelten Optionspreisen ermittelt, die an Börsen wie zum Beispiel der Eurex oder der Chicago Board Options Exchange (CBOE) gehandelt werden. Somit gibt es für jedes Discount-Zertifikat mit einem unterschiedlichen Basiswert, Laufzeit und Cap auch eine andere implizite Volatilität. Vor allem im Bereich der Einzelaktien können sich die Werte durchaus unterscheiden. Doch auch bei Discount-Zertifikaten bezogen auf den DAX kann die implizite Volatilität voneinander abweichen.

Verschiedene Discount-Zertifikate mit dem gleichen Cap von 12.000 Punkten weisen beispielsweise eine unterschiedliche Rendite aufs Jahr hochgerechnet aus. Vergleicht man vier Discount-Zertifikate auf den DAX mit dem Laufzeitende im März, Juni, September und Dezember 2021, dann fällt auf, dass die Rendite p.a. sinkt, je länger die Laufzeit ist. Daraus kann man folgern, dass die implizite Volatilität im Dezember niedriger liegt als die zum Beispiel im März 2021.

Alle weiteren Informationen rund um Discount-Zertifikate können Sie im Internet unter www.sg-zertifikate.de/discount-zertifikate abrufen.

Discount-Zertifikate bezogen auf den DAX mit einem Cap bei 12.000 Punkten

WKN

Maximale Rendite

Discount

Bewertungstag

Briefkurs

Absolut

p.a.

SR8 970

2,6 %

7,5 %

11 %

19.03.2021

116,96 EUR

SR8 98Z

3,9 %

6,6 %

12 %

18.06.2021

115,49 EUR

SR8 99A

5,1 %

6,0 %

13 %

17.09.2021

114,23 EUR

SR9 ACU

6,1 %

5,5 %

14 %

17.12.2021

113,15 EUR

Stand: 13. November 2020; Quelle: Société Générale

Die Darstellung der genannten Produkte erfolgt lediglich in Kurzform. Die maßgeblichen Produktinformationen stehen im Internet unter www.sg-zertifikate.de zur Verfügung. Den Basisprospekt sowie die endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf die WKN. Sie sind im Begriff, ein komplexes Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann. Bitte beachten Sie, dass bestimmte Produkte nur für kurzfristige Anlagezeiträume geeignet sind. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern, den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers zu informieren, insbesondere, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Basisprospekts durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen.