Märkte

Gold auf Rekordjagd

Der Goldpreis ist dank einer äußerst robusten Investmentnachfrage auf ein Rekordniveau gestiegen. Die Rahmenbedingungen sprechen für ein weiterhin großes Kaufinteresse der Anleger, sodass Gold Ende des Jahres bei 2.000 US-Dollar je Feinunze notieren dürfte. Silber stieg im Schlepptau von Gold auf ein 7½-Jahres-Hoch. Neben den für Gold sprechenden Argumenten kam bei Silber noch eine zwischenzeitlich deutliche Unterbewertung hinzu. Diese ist weitgehend korrigiert. Der Silberpreis dürfte am Jahresende bei 26 US-Dollar je Feinunze handeln.

Gold überwand Anfang August erstmals die magische Marke von 2.000 US-Dollar je Feinunze und stieg im Anschluss daran auf ein neues Rekordhoch bei rund 2.075 US-Dollar. Das bisherige Rekordhoch vom September 2011 bei 1.920 US-Dollar wurde Ende Juli nahezu mühelos durchbrochen. Seit Mitte Juni kannte Gold kein Halten mehr. Damals handelte es noch bei 1.700 US-Dollar je Feinunze. Anfang Juli wurde dann die Marke von 1.800 US-Dollar nach oben durchbrochen, nur weitere drei Wochen später folgte der Sprung über 1.900 US-Dollar. Rückenwind gab dabei auch ein deutlich schwächerer US-Dollar, der sowohl auf handelsgewichteter Basis als auch gegenüber dem Euro auf ein 2-Jahres-Tief abwertete. Der Monatsanstieg von Gold im Juli um 11 Prozent war der stärkste seit 4½ Jahren und der vierte in Folge. Seit Jahresbeginn verteuerte sich Gold bereits um mehr als 30 Prozent. Damit befindet es sich auf Kurs Richtung stärkstem Anstieg seit 2007. Der Preisanstieg im Sommer weckte zudem Erinnerungen an die Preisentwicklung im Sommer 2011, bevor Gold sein bis vor kurzem noch gültiges Allzeithoch markierte (siehe Grafik 1). Die Gründe für den kräftigen Preisanstieg sind teilweise ähnlich. Damals sorgte die Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009 ebenfalls für eine massive Ausweitung der Zentralbankliquidität und der Staatsverschuldung, was zu einem außerordentlich starken Anstieg der Investmentnachfrage, insbesondere nach Gold-ETFs, führte. Allerdings lag der Höhepunkt der Krise damals bereits zwei Jahre zurück und die Lage normalisierte sich. Hinzu kam eine politische Blockade in Washington, die den USA bei der Ratingagentur S&P im Juli 2011 den erstmaligen Verlust des AAA-Ratings bescherte und somit einen Run auf Gold auslöste. Heute sind die politischen Fronten in den USA sogar noch deutlich stärker verhärtet als vor neun Jahren. Das erbitterte Ringen im US-Kongress um ein neues Corona-Hilfspaket sowie die Verlängerung der staatlichen Arbeitslosenhilfe ist dabei nur ein Beispiel unter vielen.

Grafik 1: Momentane Goldpreisentwicklung ähnelt der von vor neun Jahren

Gold im Vergleich zu Anleihen und Aktien niedrig bewertet
Es gibt aber auch erhebliche Unterschiede zwischen 2011 und heute. So ist die derzeitige Krise trotz anderslautender Signale wie beispielsweise bereits wieder nahe Rekordniveau notierender Aktienmärkte noch lange nicht vorbei. Sie stellt außerdem vom Ausmaß die Krise von 2008/2009 weit in den Schatten. Deutlich wird dies beim scharfen Einbruch der Wirtschaftsaktivität, massiv steigenden Arbeitslosenzahlen und der darauf folgenden beispiellosen Reaktion der Regierungen und Zentralbanken. Die gigantischen schuldenfinanzierten Programme zur Abfederung der negativen wirtschaftlichen Folgen und zum Anschieben der Konjunktur gehen vom Ausmaß her in die Billionen. Die wichtigsten Zentralbanken haben Anleihekaufprogramme aufgelegt, die teilweise zeitlich unbegrenzt sind und von der Größe her ihresgleichen suchen. Zugleich haben fast alle Zentralbanken rund um den Globus die Leitzinsen aggressiv gesenkt, vielfach auf oder nahe null. Um einen Anstieg der Anleiherenditen wegen der ausufernden Neuverschuldung zu verhindern, wird in der Fed eine Kontrolle der Zinskurve nach japanischem Vorbild diskutiert, das heißt die Fixierung der Renditen bei einem festgelegten niedrigen Niveau. Die Realzinsen, also nach Abzug der Inflationsrate, sind in den USA bereits bis einschließlich zehn Jahre Laufzeit negativ (siehe Grafik 2).

Grafik 2: Gold profitiert von negativen Realzinsen

Realzins: 10-Jahres-Rendite abzüglich Inflationsrate

Laut Bloomberg handelten Anfang August zudem weltweit Anleihen im Volumen von 16 Billionen US-Dollar mit einer negativen Nominalrendite. Der vormalige Nachteil von Gold, keine Zinsen zu zahlen, existiert somit nicht mehr. Stattdessen ist er zu einem Vorteil geworden, da Gold im Gegensatz zu vielen Anleihen keine (Negativ-)Zinsen kostet.

Daher lohnt auch ein Vergleich des Volumens von Anleihen mit negativer Rendite mit der »Marktkapitalisierung« von Gold. Da Gold nicht verbraucht wird, entspricht diese dem Wert der Menge des bislang geförderten Goldes. Laut Angaben des World Gold Council (WGC) sind dies knapp 200.000 Tonnen, was bei momentanen Marktpreisen einem Wert von mehr als 12 Billionen US-Dollar entspricht. Dazu zählt aber auch Gold, das in Tempeln, Kirchen und anderen Bauwerken verwendet sowie in Museen oder Kunstsammlungen ausgestellt ist. Selbst wenn man dieses nicht verfügbare Gold mit einbezieht, könnte man damit also nicht einmal alle Anleihen mit negativer Nominalrendite erwerben. Berücksichtigt man dagegen nur das bei Zentralbanken und den ETFs gelagerte Gold, hat dies zurzeit einen Marktwert von 2,5 Billionen US-Dollar, also lediglich ein Sechstel des Volumens der Anleihen mit negativer Rendite. Ebenfalls interessant ist der Vergleich von Gold mit der weltweiten Marktkapitalisierung von Aktien. Diese liegt laut Bloomberg bei rund 90 Billionen US-Dollar, also mehr als dem 7-Fachen des Marktwerts des theoretisch verfügbaren Goldes. Die Gelddruckorgie der Zentralbanken lässt zudem seit Monaten die Bilanzsummen und Geldmengen durch die Decke gehen. Die Bilanzsumme der Fed ist seit März um 2,7 Billionen US-Dollar gestiegen, die der EZB um 1,7 Billionen Euro (siehe Grafik 3). Die US-Geldmenge M1 lag im Juni 36 Prozent höher als im Vorjahr, die gleichlautende Geldmenge im Euroraum übertraf das Vorjahresniveau um 12,5 Prozent. Zum Vergleich: Das weltweite Goldangebot ist bislang jedes Jahr um ca. 2,5 Prozent gestiegen.

Grafik 3: Bilanzsummen steigen deutlich stärker als in vorherigen Krisen

Extrem starke Investmentnachfrage überstrahlt akute Nachfrageschwäche anderswo
Angesichts dieser Zahlen überrascht es nicht, dass sich die Anleger aus Sorge vor Geldentwertung in die wertstabile Anlage und Alternativwährung Gold flüchten. Das auf Edelmetalle spezialisierte Researchunternehmen Metals Focus erwartet, dass die Nachfrage nach Münzen, Barren und ETFs in diesem Jahr die Schmucknachfrage übertreffen wird. Dies war der Investmentnachfrage nicht mal in den Krisenjahren 2008/2009 gelungen, zumindest nicht im Zeitraum eines Jahres. Haupttreiber der Investmentnachfrage ist eine außerordentlich hohe Nachfrage nach Gold-ETFs. Laut Daten des World Gold Councils verzeichneten die börsengehandelten Goldfonds im ersten Halbjahr Zuflüsse von 734 Tonnen (siehe Grafik 4). Das sind bereits 88 Tonnen mehr als im gesamten Jahr 2009, das bislang den Rekord hält. Die ETF-Käufe hielten bis zuletzt mit unvermindertem Tempo an. Im Juli kamen Zuflüsse von 166 Tonnen hinzu. Die Marke von 1.000 Tonnen an ETF-Zuflüssen könnte bei Fortsetzung dieses Tempos somit im August erreicht werden. Im ersten Halbjahr haben die Gold-ETFs die Schmucknachfrage bereits als wichtigstes Nachfragesegment überholt.

Grafik 4: So hohe ETF-Zuflüsse in einem Halbjahr wie nie zuvor

Kehrseite der rekordhohen Investmentnachfrage ist eine stark eingebrochene physische Goldnachfrage. Dies betrifft vor allem die beiden größten Goldnachfrageländer China und Indien. Der World Gold Council berichtet für das erste Halbjahr einen Einbruch der privaten Goldnachfrage in Indien um 55 Prozent und in China um knapp 50 Prozent jeweils gegenüber dem Vorjahr. Insbesondere die Schmucknachfrage war für diese Rückgänge verantwortlich. Dies zeigte sich auch in den dramatisch gesunkenen Goldimporten (siehe Grafik 5). Im April und Mai gab es sogar erstmals Netto-Goldexporte Chinas nach Hongkong. Auch die Goldimporte Indiens brachen zwischenzeitlich vollständig ein. Die Zentralbanken kaufen dieses Jahr ebenfalls deutlich weniger Gold. Zahlen des World Gold Councils zufolge waren es im ersten Halbjahr 233 Tonnen und damit 40 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die rekordhohen Zentralbankkäufe von mehr als 650 Tonnen der beiden Vorjahre dürften daher unerreichbar bleiben. Denn die beiden wichtigsten Käufer der vergangenen Jahre, die Zentralbanken Russlands und Chinas, kaufen seit einigen Monaten kein Gold mehr. An deren Stelle ist die türkische Zentralbank getreten, allerdings ohne die Lücke annähernd schließen zu können.

Grafik 5: Goldimporte nach China und Indien eingebrochen

Positive Argumente für Gold überwiegen
Der kräftige Preisanstieg und das rekordhohe Preisniveau in nahezu allen Währungen dürfte die physische Nachfrage insbesondere in Asien, aber nicht nur dort, noch für lange Zeit schwer belasten. Es hängt somit stark davon ab, dass die Anleger im Westen weiterhin bereit sind, auch bei den derzeitigen Preisen derart große Mengen Gold zu kaufen, wie dies bislang in diesem Jahr der Fall war. Dann dürfte der Goldpreis weiter steigen. Ebbt das Kaufinteresse der Anleger hingegen ab, etwa weil das Vertrauen in die Zentralbanken und Regierungen wieder zunimmt, dürfte die Nachfrageschwäche in den anderen Segmenten deutlich sichtbar werden. Der Goldpreis würde dann wie Mitte August geschehen unter Druck geraten und wieder unter 2.000 US-Dollar zurückfallen. Ein stärkerer Preisrückgang unter 1.800 US-Dollar ist nur dann zu erwarten, wenn es zu nennenswerten ETF-Verkäufen kommt. Dafür sehen wir angesichts der großen Unsicherheit über die weitere Entwicklung der Coronapandemie, den zunehmenden politischen Spannungen zwischen den USA und China, der dauerhaft ultralockeren Geldpolitik der wichtigsten Zentralbanken und der stark steigenden weltweiten Verschuldung aber keinen plausiblen Anlass. Zinserhöhungen, die Gold belasten würden, dürfte es auf absehbare Zeit ebenfalls nicht geben (Fed-Chef Jerome Powell: »Wir denken nicht einmal daran, darüber nachzudenken, darüber nachzudenken.«). Sollte die Fed zu einer Zinskurvenkontrolle übergehen, würde dies bei steigender Inflation die Realzinsen noch tiefer in den negativen Bereich drücken (»finanzielle Repression«). Dieses Szenario wäre extrem bullish für Gold. Unseres Erachtens überwiegen in den nächsten 18 Monaten die positiven Aspekte bei Gold. Wir haben daher unsere Preisprognose für das Jahresende auf 2.000 US-Dollar je Feinunze (bisher 1.800 US-Dollar) und auf 2.200 US-Dollar für Ende 2021 (bisher ebenfalls 1.800 US-Dollar) erhöht. Dabei dürfte es immer wieder auch Rückschläge geben, die aber wie in den vergangenen Monaten auch als Kaufgelegenheit erachtet werden dürften.

Silber profitiert von Unterbewertung gegenüber Gold
Der Silberpreis stellte den Goldpreis sogar noch in den Schatten. Allein im Juli verteuerte sich Silber um mehr als 30 Prozent, was dem stärksten Monatsanstieg seit mehr als 40 Jahren entsprach. Zeitgleich mit dem Rekordhoch bei Gold markierte Silber Anfang August bei knapp 30 US-Dollar je Feinunze ein 7½-Jahres-Hoch (siehe Grafik 6). Von einem Rekordniveau ist Silber damit aber noch weit entfernt. Es wurde im April 2011 bei knapp 50 US-Dollar erreicht. Silber war im Vergleich zu Gold lange Zeit deutlich unterbewertet. Erkennbar war dies am Gold-Silber-Verhältnis. Mitte März, als Silber auf ein 11-Jahres-Tief von unter 12 US-Dollar abstürzte, stieg das Gold-Silber-Verhältnis auf ein Rekordniveau von 127. Anfang Juli betrug es immer noch rund 100, das heißt, eine Goldunze entsprach 100 Silberunzen. Zur besseren Einordnung: Bis Anfang März lag das Rekordniveau im Gold-Silber-Verhältnis bei knapp 100. Es wurde Anfang der Neunzigerjahre erreicht, bestand also fast 30 Jahre. Anfang August war es wieder auf rund 70 gefallen und lag damit nicht mehr weit vom langjährigen Durchschnitt von etwas über 60 entfernt.

Grafik 6: Silberpreis macht Unterbewertung wett

Gold-Silber-Verhältnis, Silberpreis in US-Dollar je Feinunze

Die zwischenzeitlich deutliche Unterbewertung von Silber gegenüber Gold hat das Interesse an Silber als Anlagemetall massiv steigen lassen. Zu sehen ist dies eindrucksvoll an kräftigen Zuflüssen in die Silber-ETFs. Diese setzten genau zu dem Zeitpunkt ein, als Silber Mitte März das besagte 11-Jahres-Tief und das Gold-Silber-Verhältnis sein Rekordniveau erreichten. In den ersten sieben Monaten des Jahres flossen rund 8.350 Tonnen in die Silber-ETFs (siehe Grafik 7). Das übertrifft den bisherigen Rekord aus dem Jahr 2009 fast um das Doppelte. Damals kam es im gesamten Jahr zu Zuflüssen von rund 4.300 Tonnen. Auch was den Monat Juli angeht, erreichten die Zuflüsse mit knapp 2.900 Tonnen ein Rekordniveau. Es lag bislang bei rund 2.050 Tonnen und wurde im Juli 2019 erzielt. Damaliger Auslöser war ebenfalls ein deutlicher Anstieg des Gold-Silber-Verhältnisses auf ein 27-Jahres-Hoch von rund 94. Die ETF-Zuflüsse zwischen Mitte März und Ende Juli entsprachen vom Ausmaß her der weltweiten Minenproduktion von ca. 4 Monaten. Mit anderen Worten ist nahezu die gesamte Minenproduktion in diesem Zeitraum in die Silber-ETFs geflossen. Andere Nachfragebereiche wie die noch immer wichtige Industrienachfrage mussten anderweitig bedient werden. Diese liegt bei etwa 17.000 Tonnen pro Jahr. Sie wurde somit von der ETF-Nachfrage in den besagten Monaten deutlich übertroffen, was es in dieser Form noch nie gegeben hat. Der weltweite Silbermarkt war in diesem Zeitraum also deutlich unterversorgt, der Preisanstieg somit auch fundamental begründet.

Grafik 7: Silber-ETFs mit rekordhohen Zuflüssen seit Jahresbeginn

Jahresveränderung in Tonnen, roter Balken: Januar bis Juli 2020

Auch bei Silber spielte die Musik somit maßgeblich bei den ETFs. Solange diese weiter kräftige Zuflüsse verzeichnen, sehen wir kein Ende des Preisanstiegs bei Silber. Allerdings ist nach dem massiven Anstieg – seit dem Tief im März hat sich der Preis mehr als verdoppelt, seit Mitte Juli verteuerte sich Silber innerhalb von drei Wochen um 45 Prozent – Zeit für eine Verschnaufpause. Silber ist zudem nach dem rasanten Preisanstieg auch nicht mehr deutlich, sondern nur noch leicht unterbewertet, weshalb auch das Kaufinteresse bei den Silber-ETFs nachlassen könnte. Damit steigt auch bei Silber das Risiko einer Korrektur. Wie schnell dies gehen kann, zeigte der Preiseinbruch um 15 Prozent binnen eines Tages am 11. August. Das Gold-Silber-Verhältnis sollte daher wieder auf 80 steigen, was sich vor dem kräftigen Anstieg im Frühjahr als neues Gleichgewichtsniveau herauskristallisiert hatte. Für unsere Preisprognose bedeutet das ein Preisniveau von 26 US-Dollar je Feinunze am Jahresende und 28 US-Dollar Ende 2021.

Anlageidee: Zertifikate und Optionsscheine auf Gold und Silber

Sie möchten von der künftigen Wertentwicklung von Gold oder Silber profitieren? Mit Zertifikaten und Optionsscheinen der Société Générale haben Sie die Möglichkeit, an steigenden oder fallenden Notierungen der Edelmetalle zu partizipieren. Ein Überblick über das gesamte Spektrum an Optionsscheinen und Zertifikaten auf Gold und Silber steht Ihnen im Internet unter www.sg-zertifikate.de zur Verfügung.

Aber Achtung: Da die von der Société Générale angebotenen Produkte in Euro notieren, die Preise von Gold und Silber allerdings in US-Dollar, besteht für den Investor ein Währungsrisiko, wenn der Euro/US-Dollar-Wechselkurs steigen sollte. Um das Wechselkursrisiko für den Anleger auszuschalten, bietet die Société Générale in der Regel neben einer nicht währungsgesicherten Variante (Non-Quanto) auch eine währungsgesicherte bzw. währungsoptimierte (Quanto) Variante an. Allerdings ist hier zu beachten, dass für die Währungssicherung Kosten anfallen können, die den Wert des Produkts mindern. Anleger haben also die Wahl, sollten aber bedenken, dass bei der währungsgesicherten Variante neben dem Risiko natürlich auch die Chance entfällt, mit einem fallenden Euro/US-Dollar-Wechselkurs eine höhere Rendite zu erzielen.

Partizipations-Zertifikate mit unbegrenzter Laufzeit

WKN

Basiswert

Bezugsverhältnis

Quanto

Geld-/Briefkurs

CU0 V6T

Gold

10:1

Ja

186,22/186,27 EUR

CU0 QXV

Gold

10:1

Nein

160,74/160,77 EUR

CU0 V6V

Silber

1:1

Ja

26,33/26,36 EUR

CU0 V6U

Silber

1:1

Nein

22,59/22,62 EUR

BEST Turbo-Optionsscheine

WKN

Basiswert

Typ

Basispreis/Knock- Out-Barriere

Hebel

Laufzeit

Quanto

Geld-/Briefkurs

CL7 W94

Gold

Call

1.672,564 USD

7,4

Unbegrenzt

Nein

22,21/22,23 EUR

CL7 M00

Gold

Call

1.672,370 USD

7,4

Unbegrenzt

Ja

26,24/26,30 EUR

CL8 PRC

Gold

Put

2.307,281 USD

5,1

Unbegrenzt

Nein

31,89/31,91 EUR

SR8 E5Y

Gold

Put

2.329,665 USD

4,9

Unbegrenzt

Ja

39,80/39,86 EUR

SB8 BV2

Silber

Call

23,404 USD

7,1

Unbegrenzt

Nein

3,20/3,21 EUR

SB8 BWC

Silber

Call

23,362 USD

7,0

Unbegrenzt

Ja

3,81/3,84 EUR

CL9 PP4

Silber

Put

32,089 USD

5,3

Unbegrenzt

Nein

4,35/4,36 EUR

CL9 NU9

Silber

Put

32,007 USD

5,3

Unbegrenzt

Ja

5,04/5,07 EUR

Stand: 21. August 2020; Quelle: Société Générale

Die Darstellung der genannten Produkte erfolgt lediglich in Kurzform. Die maßgeblichen Produktinformationen stehen im Internet unter www.sg-zertifikate.de zur Verfügung. Den Basisprospekt sowie die endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf die WKN.

Sie sind im Begriff, ein komplexes Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann. Bitte beachten Sie, dass bestimmte Produkte nur für kurzfristige Anlagezeiträume geeignet sind. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern, den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers zu informieren, insbesondere, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Basisprospekts durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen.