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Technologie-Aktien erholen sich schneller

Es ist kein Geheimnis, dass es Aktien gibt, die aus der momentanen Krise als Gewinner hervorgehen werden. Bei einem Blick auf verschiedene Indizes weltweit wird schnell klar, welche Branchen das sein werden. Bei einem Vergleich des technologielastigen US-Index Nasdaq 100 mit dem DAX zeigt sich, welche Branchen die Gewinner sind. Im 5-Jahres-Chart steht der Nasdaq 100 immer noch glänzend dar. So konnte der Index rund 100 Prozent an Wert zulegen. Ganz im Gegensatz zum DAX, der immer noch ein Minus von rund 7 Prozent ausweist. Bei genauerem Hinsehen auf die jüngsten Kursschwankungen wird schnell deutlich, dass der Nasdaq 100 schon fast wieder das »Vor-Krisen-Niveau« erreicht hat. So fehlen nur noch rund 600 Punkte (rund 7 Prozent) bis zur alten Höchstmarke.

Deutlich schlechter ist die Lage beim DAX. Er liegt zurzeit rund 3.200 Punkte unter seinem Allzeithoch vom Februar 2020 und müsste demzufolge weiterhin rund 30 Prozent steigen, um dieses Niveau wieder erreichen zu können. Die Gründe liegen auf der Hand. So dominieren Unternehmen den Nasdaq 100, die dem Technologiesektor zugeordnet werden: Apple, Amazon, Alphabet (Google), Facebook, Microsoft oder Netflix sind allesamt im Index vertreten. Zwar finden sich im Nasdaq auch Aktien wie Kraft Heinz (Ketchup), die nichts mit dem Technologiesektor zu tun haben. Deren Anteil ist allerdings verhältnismäßig klein, sodass der Nasdaq hauptsächlich von den großen Technologie-Aktien bestimmt wird. Nicht zuletzt sind es Aktien wie »Zoom«, die seit Jahresbeginn um rund 150 Prozent gestiegen sind und dem Index zusätzlich Rückenwind geben.

Schaut man dagegen auf den DAX, so fällt schnell auf, dass er auch Technologie-Aktien enthält, deren Gewicht und Performance den US-Werten jedoch in vielerlei Hinsicht nachstehen. Außerdem gibt es neben den Gewinnern auch Verlierer: Vor allem die Luftfahrt (Lufthansa und MTU) oder die Automobilbranche (BMW, Daimler, Volkswagen) sind im Index vertreten und mussten in den vergangenen Monaten starke Kursrückgänge verzeichnen. Somit ist zu erklären, warum der DAX es bisher nicht geschafft hat, ähnlich gut abzuschneiden wie beispielsweise der Nasdaq.

Grafik 1: Nasdaq 100 versus DAX

Auch deutsche Privatanleger werden auf diese Entwicklung aufmerksam. Bei der Société Générale ist nach wie vor der DAX der beliebteste Basiswert bei Käufern von Zertifikaten. Allerdings ist der Nasdaq 100 in der Beliebtheitsskala mittlerweile auf Platz 4 vorgerückt. Neben Anlagezertifikaten investieren Anleger vor allem in Hebelprodukte auf den Nasdaq. Und neben Faktor-Zertifikaten und Standard-Optionsscheinen werden insbesondere Knock-Out-Produkte gehandelt. Mit diesen Turbo-Optionsscheinen können Anleger sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse setzen. In der Liste der meistgehandelten Turbo-Optionsscheine auf den Nasdaq 100 befinden sich relativ viele Produkte, die einen vergleichsweise geringen Hebel aufweisen. So weist zum Beispiel der beliebteste Turbo-Optionsschein Call auf den Nasdaq 100 zurzeit einen Hebel von nur 2,1 auf. Das bedeutet, dass die Kursentwicklung des US-Index in etwa doppelt so stark im Kurs des Optionsscheins widergespiegelt wird. Die Knock-Out-Barriere liegt hier bei knapp 4.900 Punkten und der Unlimited Turbo-Optionsschein ist mit einer Währungsabsicherung (Quanto) ausgestattet.

Interessierte Anleger können auf der Website www.sg-zertifikate.de über den Tab »Marktübersicht« die jeweils tagesgültig »Meistgehandelten Produkte« abrufen. Darüber hinaus kann nach einem Klick auf »Nasdaq 100« der Index als Basiswert aufgerufen werden. Auf dieser Seite werden dann die »Top-Produkte« nur auf den Nasdaq 100 nach Hebel sortiert angezeigt.

Weitere Informationen zur Funktionsweise von Turbo-Optionsscheinen finden Anleger in unserer Broschüre »Knock-Out-Produkte«, die Sie am Ende dieses Magazins über den Kupon bequem per Post frei Haus bestellen können.

Meistgehandelte Turbo-Optionsscheine auf den Nasdaq 100 mit unbegrenzter Laufzeit

WKN

Typ

Strategie

Knock-Out-Barriere/Basispreis

CL2 1W8

BEST

Put

9.982,265 Pkt.

CL2 0E0

BEST

Put

9.689,321 Pkt.

CJ6 CS4*

Unlimited

Call

4.858,243/4.770,972 Pkt.

CJ5 QVY*

Unlimited

Call

5.533,243/5.439,773 Pkt.

CJ6 T54*

BEST

Call

6.636,895 Pkt.

CJ1 U3W*

BEST

Put

9.712,586 Pkt.

CL7 5L1

Unlimited

Call

8.227,243/8.093,423 Pkt.

CJ5 AJE*

BEST

Call

5.422,120 Pkt.

CL7 M6F

Unlimited

Call

6.954,243/6.840,034 Pkt.

CJ5 AJS*

BEST

Call

6.044,016 Pkt.

Stand: April 2020; Quelle: Société Générale

*Der Primärmarkt ist für dieses Produkt beendet. An- und Verkäufe finden nur noch im Sekundärmarkt über die üblichen Börsen und Finanzintermediäre statt. Die Emittentin stellt im Rahmen ihrer Funktion als Market Maker während der Börsenhandelszeiten weiter An- und Verkaufskurse.

Die Darstellung der genannten Produkte erfolgt lediglich in Kurzform. Die maßgeblichen Produktinformationen stehen im Internet unter www.sg-zertifikate.de zur Verfügung. Den Basisprospekt sowie die endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf die WKN. Sie sind im Begriff, ein komplexes Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann. Bitte beachten Sie, dass bestimmte Produkte nur für kurzfristige Anlagezeiträume geeignet sind. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern, den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers zu informieren, insbesondere, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Basisprospekts durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen.