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DDV-TREND-UMFRAGE: MEHR ALS DIE HÄLFTE DER PRIVATANLEGER TIPPT AUF ALTE HÖCHSTSTÄNDE BINNEN 18 MONATEN

Deutschlands Privatanleger schauen trotz Corona-Einschränkungen und absehbarer Wirtschaftskrise überwiegend zuversichtlich in die Zukunft. Immerhin glauben mehr als 23 Prozent an alte Höchststände der Aktienmärkte noch im laufenden Jahr. Weitere 30 Prozent gehen davon aus, dass sich die Märkte bis Ende 2021 erholt haben werden. Wohingegen die übrigen 47 Prozent der Teilnehmer an der Mai-Umfrage des Deutschen Derivate Verbands (DDV) deutlich pessimistischer sind. Denn 21 Prozent sehen eine Erholung der Märkte erst Ende 2022, wohingegen knapp 26 Prozent von einer vollständigen Erholung in noch fernerer Zukunft ausgehen.

Grafik 1: Wie lange dauert es, bis die Kurse nach der Corona-/Wirtschaftskrise wieder alte Höchststände erreichen?

»Wir sehen eine ausgesprochen interessante Konstellation der Antworten. Die vier Optionen sind ähnlich stark verteilt. Und dennoch ergibt sich eine klare Mehrheit, aus der sich herauslesen lässt, dass die Anleger das Glas eher halb voll als halb leer ansehen. Die politische und wirtschaftliche Unsicherheit wegen der Coronapandemie beschäftigt alle Investoren. Eine nachhaltig klare Richtung an den Börsen ist schwer erkennbar. Die Märkte sind anhaltend schwankungsintensiv. Anleger, die aktiv etwas unternehmen möchten, können mithilfe strukturierter Wertpapiere ihr Depot absichern und sich somit vor Verlusten schützen«, so Lars Brandau, Geschäftsführer des DDV.