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DDV-Trend-Umfrage

Mehr als ein Drittel (34 Prozent) der Privatanleger achtet beim Kauf eines Wertpapiers zunächst einmal auf die Handelbarkeit der Produkte. Knapp dahinter (29 Prozent) rangiert die Bonität des Anbieters. Das ist das Ergebnis der aktuellen Trend-Umfrage des Deutschen Derivate Verbands (DDV). Weitere 17 Prozent nennen gute Erfahrungen in der Vergangenheit als wesentliches Kriterium bei der Auswahl ihres Emittenten. Für etwas mehr als 11 Prozent der Teilnehmer sind nachvollziehbare Geld- und Briefspannen bei der Anbieterauswahl ausschlaggebend. Lediglich 8,6 Prozent gaben an, dass ihnen das Informations- und Serviceangebot des Emittenten am wichtigsten erscheint.

Grafik 1: Welcher der folgenden Faktoren ist Ihnen bei der Auswahl eines Emittenten am wichtigsten?

»Gerade in stürmischen Zeiten an den Finanzmärkten ist es ausgesprochen wichtig, dass Anleger möglichst schnell kaufen und verkaufen können. Kein Wunder also, dass die meisten Anleger genau das auch im Auge haben. Zudem werden Anleger auch über das Emittentenrisiko aufgeklärt und wissen, dass der Schuldner, der das Wertpapier begibt, ausfallen kann. Ein solches Risiko gibt es nicht nur bei Zertifikaten, sondern auch bei Staats- oder Unternehmensanleihen. Der DDV veröffentlicht auf seiner Webseite tagesaktuelle Informationen zur Bonität von Zertifikate-Emittenten in Form sogenannter Credit Spreads. Dieses Angebot nutzen zahlreiche Anleger bereits seit Jahren«, so Lars Brandau, Geschäftsführer des DDV.

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