Märkte

Marktbericht

Goldpreis schießt zum Jahresstart nach oben

Zum Start ins neue Jahr ging es an der Börse gleich heiß her. Vor allem die geopolitischen Ereignisse sorgten für Bewegung abseits der Aktienmärkte. Einen neuen Rekord gab es beim Goldpreis. Er erreichte in Euro gerechnet einen Höchstkurs von 1.443,66 Euro. So hoch wurde Gold bisher noch nie gehandelt. Auch in US-Dollar erreichte das Edelmetall einen neuen Mehrjahreshöchststand. Erstmals wurde wieder die Marke von 1.600 US-Dollar erreicht. Das Allzeithoch in US-Dollar stammt noch aus dem Jahr 2011. Damals, zur Hochzeit der Eurokrise, erreichte der Goldpreis fast die Marke von 2.000 US-Dollar. Nach wie vor liegt die Höchstmarke bei 1.921,17 US-Dollar, aufgestellt am 6. September 2011. Allerdings folgte im Anschluss ein Rückgang auf 1.050 US-Dollar im Jahr 2015. Das entsprach nahezu einer Halbierung und die zuvor starke Euphorie für das Edelmetall nahm rapide ab. In den folgenden vier Jahren schwankte der Goldpreis dann grob zwischen 1.200 und 1.300 US-Dollar hin und her. Erst gegen Mitte des vergangenen Jahres erreichte er das erste Mal 1.400 und später 1.500 US-Dollar. Der positive Trend vom Ende des Jahres 2019 setzte sich dann auch zum Jahresbeginn 2020 fort und führte schließlich zu einem erneuten Anstieg über 1.600 US-Dollar.

Grafik 1: Goldpreis in US-Dollar und in Euro
Grafik 1: Goldpreis in US-Dollar und in Euro
Stand: 16. Januar 2020; Quelle: Bloomberg
Frühere Wertentwicklungen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Gold als Basiswert spielt im Zertifikatebereich der Commerzbank eine große Rolle. So liegt Gold derzeit auf dem zweiten Platz der Beliebtheitsskala. Grund hierfür ist nicht nur der starke Anstieg des Goldpreises zu Beginn dieses Jahres, denn Gold zählt regelmäßig zu den beliebtesten Basiswerten. Vor allem die Möglichkeit, auch bei fallenden Kursen einen Gewinn erzielen zu können, veranlasst viele Anleger, Zertifikate auf Gold zu kaufen. Besonders beliebt sind momentan Turbo-Optionsscheine auf Gold. Diese Wertpapiere sind mit einem Hebel und einer Knock-Out-Barriere ausgestattet. Das Risiko, einen Totalverlust zu erleiden, ist bei diesen Wertpapieren in der Regel deutlich höher als bei Gold selbst. Erreicht zum Beispiel der Goldpreis die Knock-Out-Barriere, dann verfällt der Turbo-Optionsschein in der Regel wertlos. Demgegenüber steht eine überproportional große Chance, wenn die Markterwartung für den Goldpreis eintritt. Eine wichtige Kennzahl stellt der Hebel dar. Er gibt an, wie stark sich der Preis des Turbo-Optionsscheins bewegt, wenn der Goldpreis sich verändert. So bedeutet bei einem Turbo-Optionsschein auf Gold ein Hebel von 5, dass der Preis des Optionsscheins sich um 5 Prozent bewegt, wenn der Goldpreis um 1 Prozent schwankt. Dabei werden Turbo-Optionsscheine in zwei Varianten angeboten. Turbo-Optionsscheine Call profitieren von einem Anstieg des Goldpreises. Turbo-Optionsscheine Put profitieren dagegen von einem Rückgang des Goldpreises. Schließlich sollten Anleger, die in Turbo-Optionsscheine investieren, den Wechselkurs zwischen Euro und US-Dollar berücksichtigen. Die Wertpapiere werden in Deutschland immer in Euro gehandelt. Demgegenüber notiert der Goldpreis in US-Dollar. Somit erfolgt eine Umrechnung der Preise zum jeweils gültigen Wechselkurs. Die Veränderung des Wechselkurses kann damit den Preis des Turbo-Optionsscheins sowohl positiv wie auch negativ beeinflussen. Der Einfluss des Wechselkurses kann durch den Zusatz »Quanto« ausgeschaltet werden. Bei Quanto handelt es sich um eine Währungskursabsicherung.

Anlageidee: Partizipieren Sie an der Goldpreisentwicklung

BEST Turbo-Optionsscheine

WKN

Basiswert

Typ

Basispreis/Knock-Out-Barriere

Hebel

Währungssicherung

Geld-/Briefkurs

CU7 4YC

Gold

Call

1.245,431 USD

4,9

Nein

28,58/28,59 EUR

CJ9 UQ6

Gold

Call

1.446,990 USD

13,6

Ja

11,42/11,45 EUR

CU9 D97

Gold

Put

1.930,643 USD

4,2

Nein

33,74/33,75 EUR

CL2 A37

Gold

Put

1.646,180 USD

17,5

Ja

8,85/8,88 EUR

Stand: 24. Januar 2020; Quelle: Commerzbank AG

Die Darstellung der genannten Produkte erfolgt lediglich in Kurzform. Die maßgeblichen Produktinformationen stehen im Internet unter www.zertifikate.commerzbank.de zur Verfügung. Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf die WKN. Sie sind im Begriff, ein komplexes Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern, den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers zu informieren, insbesondere, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Basisprospekts durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen.