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Trader 2019

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Die globalen Aktienmärkte entwickelten sich in diesem Jahr während des großen Online-Börsenspiels Trader 2019 positiv. Während der breit gefächerte US-Index S&P 500 im Laufe der Spielzeit etwas über 100 Punkte zulegen konnte, waren es im deutschen Leitindex DAX fast 1.000 Punkte.

Vom 2. September bis zum 25. Oktober 2019, also über insgesamt acht Wochen, kämpften knapp 27.000 Teilnehmer um die Führungsposition im Börsenspiel. Schließlich wollte jeder den diesjährigen Hauptpreis, einen Jaguar I-PACE im Wert von mehr als 80.000 Euro, nach Hause fahren. Dabei startete jeder Teilnehmer mit 100.000 Euro Spielgeld in jeweils zwei Depots. Während der Spielzeit konnten Aktien, Zertifikate und Optionsscheine in einer virtuellen Spielumgebung gehandelt werden. Neben dem Gesamtpreis gab es zusätzlich ein wöchentliches, von der Börse Stuttgart gesponsertes Preisgeld in Höhe von 2.222 Euro für den Spieler mit der höchsten prozentualen Performance in den Depots. Unabhängig vom Spielerfolg wurden insgesamt acht iPhone X von Apple unter den Mitwirkenden verlost. Zum ersten Mal wurde ein zusätzliches iPhone unter allen Teilnehmern verlost, die sich bereits vor dem Spielstart angemeldet hatten.

Zu Anfang des Spiels standen vor allem der Gold- und der Ölpreis im Fokus der Teilnehmer. Ein Angriff auf die größte Ölproduktionsstätte der Welt in Saudi-Arabien war Auslöser für einen Ölpreisanstieg von 20 Prozent. Beim Goldpreis waren es vor allem die konjunkturellen Unsicherheiten, die das Edelmetall auf neue Jahreshöchststände hievten.

Anders als in den Vorjahren standen in diesem Jahr die Aktien im Fokus der Teilnehmer. Durch den neu eingeführten Maximalbetrag von 20.000 Euro bei Hebelprodukten suchten viele Teilnehmer nach Anlagealternativen, um neben (Turbo-)Optionsscheinen und Faktor-Zertifikaten noch Zusatzrenditen zu erwirtschaften.

Der Gesamtumsatz im Börsenspiel erreichte einen Wert von 15,5 Milliarden Euro. Allen voran wurden Aktien gehandelt. Wie schon im Vorjahr war die beliebteste Aktie die von Wirecard, gefolgt von Apple und Amazon. Dass es sich nicht immer lohnt, auf den Umsatzspitzenreiter zu setzen, zeigt jedoch die unterschiedliche Kursentwicklung der drei Unternehmen. Während Apple im Börsenspielverlauf um mehr als 15 Prozent zulegte, verbilligte sich Wirecard um etwas mehr als 15 Prozent. Die Amazon-Aktie hingegen blieb mit leicht negativen Vorzeichen so gut wie unverändert. Schon auf dem vierten Platz der Umsatzrangliste folgte der erste BEST Turbo-Optionsschein auf den DAX Call (WKN: CU7 K1Z). Dieser verfünffachte sich im Spielverlauf von 2 Euro auf über 10 Euro.

Allein dieses Beispiel zeigt, wie positiv sich der Einsatz dieser gehebelten Wertpapiere im Gegensatz zu Einzelaktien auswirken kann. Während der DAX im Laufe der acht Spielwochen um knapp 8 Prozent anstieg, legte der genannte Optionsschein um mehr als 400 Prozent zu. Schaut man auf die ersten zehn Spieler in der Rangliste, so wird deutlich, dass vor allem die Spieler erfolgreich waren, die neben den richtigen Aktien gehebelte Wertpapiere einsetzten, die von steigenden Kursen profitierten. Aber trotz der erwähnten Einschränkung von 20.000 Euro bei Hebelprodukten gelang es vielen Teilnehmern, über deren Einsatz ihren Depotwert deutlich zu steigern. Am Ende führte der Kauf von eben diesen Turbo-Optionsscheinen zum Gesamtsieg.

Thorsten Pankau aus Münster war von Anfang des Börsenspiels mit dabei und gleich auf einem guten Weg. Dabei ging er bis zur Halbzeit eher vorsichtig vor. Am 23. September gelang ihm dann sein erster Verdoppler des Depotvolumens, er fiel jedoch in der Folgewoche wieder auf 167.131 Euro zurück.

Dann zündete er seinen Turbo. Innerhalb von nur zwei Tagen gewann er mehr als 150.000 Euro dazu und legte damit die Grundlage für seinen Gesamtsieg. Dabei nutzte er einen kurzen Schwächeanfall des DAX, der einen Kursrückgang von 12.497 auf 11.925 Punkte verzeichnete. Mit Classic Turbo-Optionsscheinen Put auf den DAX konnte er der Konkurrenz ein Schnippchen schlagen und Gewinne von über 500 Prozent einfahren. Das war dann auch der Tag, an dem Thorsten Pankau das erste Mal auf der Gesamtrangliste auftauchte.

Zu diesem Zeitpunkt dominierte noch der Teilnehmer »miki« das Geschehen. In dessen Windschatten startete er jedoch schon den nächsten Angriff auf die Führungsspitze. Kurz nachdem er seine Profite aus dem Kursrückgang des DAX realisierte, engagierte er sich erneut. Diesmal kaufte er für 20.000 Euro genau 20.000 BEST Turbo-Optionsscheine Call auf den DAX (WKN: CU7 K2W) und einen weiteren BEST Turbo-Optionsschein Call (WKN: CU7 K12) während einer kleinen Schwäche im DAX nach. Seine Trading-Idee ging zum zweiten Mal auf. Der DAX kannte kein Halten mehr und startete den Angriff auf neue Jahreshöchststände. Am 11. September war es dann soweit: Thorsten Pankau stand zum ersten Mal an der Spitze des Börsenspiels.

Doch hatte er nicht mit »ssam85« gerechnet. Auch er hatte sich mit Turbo-Optionsscheinen auf den DAX an die Spitze gekämpft, die Gewinne jedoch weiterlaufen lassen. Drei Tage vor Ende des Börsenspiels war »ssam85« seinen Verfolgern mit 474.855 Euro Depotbestand enteilt. Er wollte ihnen nun den letzten Todesstoß verpassen und setzte die restliche Spielzeit auf einen Rückgang des DAX. Ein Fehler, der DAX stieg weiter an. Bis zum letzten Spieltag wurde er auf die sechste Position durchgereicht.

Thorsten Pankau jedoch agierte in diesen letzten Tagen sehr besonnen und ging sehr vorsichtig vor, um seine Führung zu sichern. Dabei realisierte er auch kleinere Gewinne. Da er nicht wusste, wie seine Konkurrenten positioniert waren und der Abstand am letzten Tag nur 16.000 Euro betrug, kam nun das große Zittern. Am Ende trennten ihn nur äußerst knappe 22.000 Euro vom Zweitplatzierten. Mit einem Depotwert von 488.026,89 Euro trägt sich Thorsten Pankau als 17. Sieger in die Reihe der Gewinner des Börsenspiels ein. Er darf sich nun über den Hauptpreis, einen Jaguar I-PACE im Wert von mehr als 80.000 Euro, freuen.

Wir gratulieren ihm recht herzlich zu diesem Erfolg. Mehr zur Preisverleihung erfahren Sie hier.