Titelthema

DIE PRODUKTE ÜBER DIE JAHRE

1989: Optionsscheine

Mit Optionsscheinen erwirbt der Anleger das Recht, einen Basiswert zu einem im Vorfeld festgelegten Basispreis zu kaufen (Call Optionsschein) oder zu verkaufen (Put Optionsschein). Mit diesen Produkten lässt sich sowohl auf eine bestimmte Entwicklung spekulieren oder aber sie können zur Absicherung von Depotpositionen eingesetzt werden.

1990: Index-Zertifikate

Index-Zertifikate bilden die Wertentwicklung eines Index ab. Sie eignen sich also für Anleger, die kostengünstig und unkompliziert an der Performance eines Index teilhaben möchten.

1996: Discount-Zertifikate

Discount-Zertifikate erlauben es Anlegern, einen Basiswert mit Discount (deutsch: Rabatt) zu erwerben. Im Gegenzug ist die Partizipation an der Wertentwicklung des Basiswerts durch einen im Vorfeld festgelegten Cap begrenzt.

1998: Aktienanleihen

Aktienanleihen beziehen sich auf einen Basiswert und zahlen einen festen Zinssatz. Die Rückzahlung erfolgt abhängig von der Entwicklung des Basiswerts entweder zum Nennbetrag oder in Aktien.

2000: Sprint-Zertifikate

Mit Sprint-Zertifikaten können Anleger innerhalb einer festgelegten Spanne überproportional an der Entwicklung des Basiswerts partizipieren. Im Gegenzug ist die Partizipation durch einen im Vorhinein festgelegten Cap begrenzt.

2002: Turbo-Optionsscheine

Turbo-Optionsscheine ermöglichen es Anlegern, gehebelt an steigenden (Call) oder fallenden (Put) Kursen eines Basiswerts teilzuhaben. Charakteristisch für diese Produkte ist die sogenannte Knock-Out- Barriere, bei dessen Unter- bzw. Überschreiten das Produkt sofort fällig wird und der Anleger einen Verlust bis hin zum Totalverlust erleidet.

2003: Bonus-Zertifikate

Bonus-Zertifikate bezahlen am Ende der Laufzeit – wie der Name schon sagt – einen Bonus, sofern der zugrunde liegende Basiswert während der Laufzeit eine festgelegte Kursschwelle (Barriere) nicht berührt oder unterschreitet. Sollte die Barriere verletzt werden, erlischt die Bonusfunktion und das Zertifikat vollzieht die Bewegung des Basiswerts nach.

2004: Express-Zertifikate

Express-Zertifikate kombinieren eine attraktive Renditechance mit der Möglichkeit einer vorzeitigen Rückzahlung. An jedem Bewertungstag wird geprüft, ob der Basiswert auf oder über einem festgelegten Kurslevel liegt. Kommt es zu keiner vorzeitigen Rückzahlung, entscheidet am Ende der Laufzeit die Barriere über die Art der Rückzahlung.

2005: Safe-Zertifikate

Mit Safe-Zertifikaten können Anleger an der Entwicklung eines B asiswerts partizipier en und profitieren gleichzeitig von einem Kapitalschutz am Laufzeitende.

2007: Reverse Strukturen

Die bekannteste Reverse-Variante ist das Reverse Bonus-Zertifikat. Die Funktionsweise zum klassischen Bonus-Zertifikat un terscheidet sich dahin gehend, dass das Produkt von fallenden Kursen profitiert.

2009: Faktor-Zertifikate

Faktor-Zertifikate gehören zu den Hebelprodukten. Die Besonderheit ist, dass ihr Hebel auf täglicher Basis konstant bleibt. Auch hier gibt es jeweils eine Ausgestaltung, mit der Anleger auf steigende (long) und fallende (short) Kurse setzen können.