Technische Analyse

DAX

In der technischen (Zwischen-)Baisse

Der DAX startete im März 2009 bei 3.589 Punkten einen technischen Haussezyklus. Dieser führte den Index im Januar 2018 auf die neuen Allzeithochs im Bereich von 13.596 Punkten, was einem Kursanstieg von insgesamt ca. 279 Prozent entspricht. Über die Zwischentiefs vom September 2011 bei 4.965 Punkten und im Februar 2016 bei 8.699 Punkten ergab sich ein zentraler, fast zehnjähriger Haussetrend, der diesen Haussezyklus begrenzte und zuletzt bei etwa 11.800 Punkten lag.

DAX
Stand: 11. Dezember 2018; Quelle: Reuters, Commerzbank AG. Frühere Wertentwicklungen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Bereits ab dem Sommer 2017 ging der Haussezyklus oberhalb der Unterstützungszone von 11.700 bis 11.800 Punkten in eine Seitwärtspendelbewegung über, die den technischen Charakter einer Kopf-Schulter-Verkaufsformation aufweist (linke Schulter im Juni 2017 bei 12.951 Punkten; Kopf zum Jahreswechsel 2017/2018 bei 13.596 Punkten; rechte Schulter im Mai 2018 bei 13.204 Punkten; sogenannte Nackenlinie bei 11.700/11.800 Punkten). Hierbei handelt es sich um eine mittelfristige technische Topformation. Im Oktober 2018 fiel der DAX sowohl unter die Unterstützungszone um 11.700 bis 11.800 Punkte als auch aus dem fast 10-jährigen Haussezyklustrend, wodurch sich das übergeordnete technische Bild nachhaltig eingetrübt hat. Die gut eineinhalbjährige Kopf-Schulter-Verkaufsformation weist von der Spitze des Kopfes bei fast 13.600 Punkten bis zur Nackenlinie bei 11.700/11.800 Punkten eine Ausdehnung von ungefähr 1.800 Punkten auf, sodass das technische Mindest-Abwärtspotenzial nach dem Rutsch unter die Nackenlinie weitere 1.800 Punkte beträgt. Damit rückt als nächste Unterstützungszone der Bereich von 10.000 bis 10.500 Punkten, die aus dem zweiten Halbjahr 2016 stammt, auf die technische Agenda.

Mit einem Gesamtverlust von mehr als 20 Prozent seit dem Allzeithoch hat der DAX in eine technische (Zwischen-)Baisse etabliert. Als Konsequenz sollte es für den DAX im ersten Halbjahr 2019 darum gehen – bei hohen Schwankungen –, in eine technische Bodenformation hineinzulaufen, wobei sowohl die anstehende Dividendensaison als auch die langfristige, gestaffelte Unterstützungszone aus den Jahren 2014 bis 2017 von insgesamt 8.700 bis 10.500 Punkten bei der Bodensuche helfen sollten.

Anlageidee Anlageprodukte

Classic Discount-Zertifikat auf den DAX

WKN

CJ7 MPG

Cap

9.700,00 Pkt.

Bezugsverhältnis

100:1

Bewertungstag

20.03.2020

Fälligkeit

27.03.2020

Geld-/Briefkurs

92,49/92,50 EUR

Discount

14,26 %

Max. Rendite p.a.

3,81 %

Classic Discount-Zertifikat auf den DAX

WKN

CJ7 MQC

Cap

11.200,00 Pkt.

Bezugsverhältnis

100:1

Bewertungstag

20.03.2020

Fälligkeit

27.03.2020

Geld-/Briefkurs

101,52/101,53 EUR

Discount

5,88 %

Max. Rendite p.a.

8,09 %

Beim Kauf der beiden Classic Discount-Zertifikate erhalten Anleger einen Preisabschlag (Discount) auf den aktuellen Wert des DAX. Im Gegenzug verzichtet der Anleger auf die Möglichkeit, unbegrenzt an Kurssteigerungen des Index zu partizipieren.

Unlimited Turbo-Optionsschein Call auf den DAX

WKN

CJ6 EJB

Typ

Call

Basispreis/ Knock-Out-Barriere

9.633,52/9.770,00 Pkt.

Laufzeit

Unbegrenzt

Geld-/Briefkurs

11,58/11,59 EUR

Hebel

9,3

Mit dem Unlimited Turbo-Optionsschein Call können Anleger gehebelt an der Entwicklung des DAX partizipieren. Die Laufzeit des Optionsscheins ist unbegrenzt. Erst bei fallenden Notierungen des Index unter die Knock-Out-Barriere endet die Laufzeit des Optionsscheins. Der Anleger kann einen Totalverlust erleiden.

Unlimited Turbo-Optionsschein Put auf den DAX

WKN

CJ6 EHC

Typ

Put

Basispreis/Knock-Out-Barriere

11.805,37/11.670,00 Pkt.

Laufzeit

Unbegrenzt

Geld-/Briefkurs

10,18/10,19 EUR

Hebel

10,6

Mit dem Unlimited Turbo-Optionsschein Put können Anleger gehebelt an der Entwicklung des DAX partizipieren. Die Laufzeit des Optionsscheins ist unbegrenzt. Erst bei steigenden Notierungen des Index über die Knock-Out-Barriere endet die Laufzeit des Optionsscheins. Der Anleger kann einen Totalverlust erleiden.

Stand: 18. Dezember 2018; Quelle: Commerzbank AG

Die Darstellung der genannten Produkte erfolgt lediglich in Kurzform. Die maßgeblichen Produktinformationen stehen im Internet unter www.zertifikate.commerzbank.de zur Verfügung.