Editorial

Liebe Leser,

der Handelskrieg zwischen den USA und China sowie die restriktivere Zinspolitik der Fed belasten weiter den deutschen Aktienmarkt. Im Zuge der jüngsten Konsolidierung ist die Bewertung vieler deutscher Aktien spürbar gesunken. So blicken viele Anleger zurzeit auf den »sicheren Hafen« Gold, doch dieser gibt Rätsel auf: Denn seit Anfang August pendelt der Preis trotz vieler Unsicherheitsfaktoren eng um 1.200 US-Dollar je Feinunze. Selbst der jüngste Kursrutsch an den Aktienmärkten hat kaum Auftrieb gegeben.

Auch Rohöl hat sich der allgemeinen Nervosität am Markt nicht gänzlich entziehen können. So ist der Ölmarkt zwar nicht immun gegen die steigende Risikoaversion, aber wegen der drohenden Angebotslücke im vierten Quartal werden die Preise laut Experten wohl kaum deutlich fallen. Doch warum ist das so und was sind die Hintergründe?

In der vorliegenden Ausgabe unseres Magazins gibt Ihnen Carsten Fritsch aus der Rohstoffanalyse der Commerzbank einen Einblick in die derzeitige Situation rund um den Brent-Ölpreis. Erfahren Sie mehr über die Auswirkungen der US-Sanktionen, Förderkapazitäten der OPEC-Länder, ob Öl droht, zum Jahresende wirklich knapp zu werden, und wie die Perspektiven für 2019 aussehen. Nutzen Sie die Einschätzungen unserer Produktexperten und erfahren Sie, wie Sie von fallenden oder steigenden Ölpreisen partizipieren können.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen der vorliegenden Ausgabe.