Interview

Lars Thomsen, Chief Futurist der future matters AG

Auf der Suche nach Innovationen

ideas: Herr Thomsen, Sie sind Zukunftsforscher. Können Sie unseren Lesern kurz erklären, was ein Zukunftsforscher macht und wie ein typischer Tag in Ihrem Leben aussieht?

Lars Thomsen: Zukunftsforscher sind wir praktisch alle. Als Menschen sind wir uns bewusst, dass wir durch Antizipation, Planung und Innovation unser Leben in Zukunft verbessern können. So gut wie alle Errungenschaften unserer modernen Zivilisation basieren auf dem Streben nach Innovation und einer Verbesserung unseres Alltags. Dafür braucht es eine gewisse Offenheit für Neues, Vorstellungskraft und technischen und wirtschaftlichen Sachverstand. Wir bei future matters betrachten Trends und Entwicklungen, die das Potenzial besitzen, in den kommenden zehn Jahren an einen sogenannten Tipping Point zu kommen. Dies ist der Punkt, an dem eine neue Technologie oder ein neues Geschäftsmodell eine günstigere oder bessere Lösung bereitstellt als die vorherrschende Art der Technik. Einfach gesagt: Jede Technologie hat ihre Zeit – und irgendwann gibt es eine bessere Lösung.

Ein Arbeitstag bei mir sieht so aus, dass ich mich täglich mehrere Stunden mit Dingen beschäftige, die ich vorher noch nicht kannte. Ich lebe also meine Neugier aus, die ich schon als Kind hatte. Rund 70 Prozent meiner Zeit widme ich Kundenprojekten, die restlichen 30 Prozent verbringe ich mit Recherchen und Forschungsreisen. Es hat sich herausgestellt, dass die beste Art, die Zukunft zu erforschen, darin besteht, mit den Menschen zu sprechen, die an der Zukunft forschen und arbeiten. Zusammen in unserem Forschungsverbund bewerten wir diese Daten und Modelle und erarbeiten für unsere Kunden Zukunftsszenarien, die die logischen Entwicklungen in den nächsten zehn Jahren darstellen.

Gab es Zukunftsforscher schon vor 30 Jahren? Wie genau waren die Prognosen? Wurde damals etwas wie das Smartphone vorausgesagt?
Zukunftsforscher gibt es schon eine ganze Weile. Es begann mit Jules Verne oder anderen berühmten Personen in der Geschichte, die zum einen die Kreativität und den Mut hatten, sich Dinge vorzustellen, die es noch nicht gab, und zum anderen aber auch eine technische Begründung liefern konnten, warum solche Sachen irgendwann möglich und logisch sind.

Auf der andern Seite gelingt es Zukunftsforschern selten, die Zukunft exakt vorherzusagen. Das hat auch damit zu tun, dass die Zukunft in jedem Moment der Gegenwart durch unsere Ideen und Diskussionen beeinflusst wird. Somit ist es schwer vorherzusagen, wann welcher Hersteller das erste Gerät seiner Art vorstellen wird, aber selbst das Smartphone folgte einer technologischen Logik. Alvin Toffler zum Beispiel hat bereits in den Achtzigerjahren in seinem Buch »The Third Wave« von einem weltumspannenden Netz gesprochen, mit dem man Ideen, Daten und Kommunikation ganz einfach austauschen kann. Er wusste nicht, dass wir es Internet nennen würden, aber er hat es sehr genau beschrieben, dass es technisch möglich ist und wie es Menschen nutzen könnten. Natürlich kommt er dabei nicht auf Dinge wie Snapchat, Whatsapp oder soziale Netzwerke. Zukunftsforscher werden aber auch nicht daran gemessen, ob sie die Zukunft exakt vorhersagen, sondern ob man die Faktoren, die Treiber, Trends und Implikationen so beschreiben kann, dass Menschen damit arbeiten, weiterdenken und diskutieren können. Zukunft ist – zu einem nicht unerheblichen Teil – weder Zufall noch Schicksal, sondern das Ergebnis unseres Gestaltungswillens in der Gegenwart.

Ein viel diskutiertes Thema ist momentan die künstliche Intelligenz, vor der viele auch Angst haben. Zu Recht?
Die künstliche Intelligenz (KI) ist wahrscheinlich von der Tragweite her vergleichbar mit der Erfindung der Dampfmaschine damals. Sebastian Thrun, der für Google das Thema KI entwickelte, postulierte, dass künstliche Intelligenz für den menschlichen Geist das sei, was die Dampfmaschine damals für den menschlichen Körper war. Das ist übrigens ein gutes Beispiel: Vor ihrer Erfindung war die Erzeugung von Kraft eine der größten Knappheiten. Der Wert der Arbeit von Menschen und Tieren wurde in erster Linie danach bemessen, wie viel sie in der Lage waren, mit ihren Muskeln zu leisten. Doch die Erfindung der Dampfmaschine änderte dies gewaltig. Binnen weniger Jahrzehnte war so viel mehr Kraft verfügbar, dass die Industrialisierung begann. Die Dampfmaschine war zwar nur eine einzige Erfindung, aber sie hat die Art und Weise verändert, wie wir Globalisierung und Mobilität verstehen, wie wir Energie erzeugen, aber auch, wie und wo Menschen leben und arbeiten.

Allerdings gab es damals große Ängste vor dieser Erfindung, da die Menschen meinten, durch sie alle arbeitslos zu werden. Es fehlte die Vorstellungskraft, dass Arbeit auch ganz andere Formen und Inhalte haben könnte. Wie wir heute wissen, hat sie nicht komplett die Arbeit weggenommen, sondern stark verändert. Viele Berufe gab es davor nicht: Lokführer, Ingenieur oder Kraftwerkstechniker. Diese Dinge entstehen jetzt. Künstliche Intelligenz ist eine Durchbruchserfindung, die uns Menschen Maschinen an die Seite stellt, die mit uns lernen, schlau werden. Und genau das kommt in den nächsten zehn Jahren auf uns zu, und es wird eine der größten gesellschaftlichen Veränderungen werden, die wir in den vergangenen 200 Jahren erlebt haben.

Im Zuge immer weiter fortschreitender Automatisierung wird auch immer öfter das bedingungslose Grundeinkommen genannt. Eine aus Ihrer Sicht sinnvolle Initiative?
Die Grundidee des bedingungslosen Grundeinkommens basiert nicht auf einer sozialistischen oder kommunistischen Idee, dass der Staat fürs Nichtstun eine Entlohnung gibt. Der Grundgedanke ist vielmehr, dass wir immer mehr Maschinen haben, die immer mehr Wertschöpfung autonom erzeugen können. Die Gefahr besteht, dass es zu einer zunehmenden Spaltung der Gesellschaft kommt, wenn immer weniger menschliche Wertschöpfung mit maschineller Wertschöpfung konkurrieren kann. Volkswirtschaftlich sind Innovation und der Einsatz von KI zum Beispiel sehr sinnvoll, aber da Maschinen keine Gehälter erhalten und somit auch keine Steuern oder Sozialabgaben zahlen, muss mittelfristig das System modifiziert werden.

Ein weiterer Teil der Idee ist, dass es eine Reihe von Tätigkeiten gibt, die nicht monetär entlohnt werden können, aber trotzdem einen volkswirtschaftlichen Nutzen stiften. Beispielsweise, wenn ich mich dazu entscheide, meine Eltern im Alter zu versorgen, anstatt sie in ein Pflegeheim zu geben, dann ist das auch ein Wert. Erstens spare ich der Krankenkasse die Pflegeheimkosten und zweitens haben wir vielleicht eine intaktere Gesellschaft. Das bedingungslose Grundeinkommen wäre in der Lage, Arbeiten zu entlohnen, die nicht eine direkte Wertschöpfung bringen, aber einen volkswirtschaftlichen Wert haben.

Ein Thema, das besonders im Fokus steht, ist die Mobilität. Nicht nur in Bezug auf die Antriebsart, sondern vor allem das »autonome Fahren«. Allerdings kam es in der Vergangenheit vermehrt zu Negativschlagzeilen nach diversen Unfällen. Wird der Traum, eines Tages ein selbstfahrendes Auto per Smartphone-Klick zu bestellen, in Erfüllung gehen, oder stehen Dinge wie die Frage der Versicherung im Weg?
Autonome Fahrzeuge werden 100-prozentig in Zukunft ganz normal sein. Bei technischen Entwicklungen überschätzen die meisten der Innovatoren in ihrer Euphorie, wie schnell etwas tatsächlich kommt. Neues braucht seine Zeit, es gibt Zweifler und wir sind schockiert, wenn ein autonomes Auto einen Unfall baut. Keine Erfindung oder Innovation hat beim ersten Mal funktioniert. Es gibt Rückschläge und es gibt immer Zweifler, die denken, dass es nie funktionieren werde. Wenn der Punkt kommt, dass ein autonomes Fahrzeug wesentlich sicherer, unfallfreier fahren kann, als Menschen es können – das ist eine statistische Frage – dann wird auch das Thema der Versicherung kein Problem mehr sein. Denn eine Versicherung versichert nur Wahrscheinlichkeiten, das heißt, wenn die Wahrscheinlichkeit, einen Unfall zu verursachen, durch ein von Menschen gefahrenes Auto viel höher ist als von einem autonom fahrenden Auto, werden auch die Versicherungstarife für autonom fahrende Autos entsprechend günstiger sein. Letztendlich ist es so: Wir Menschen fahren mit unseren zwei Augen, die hoffentlich eine gute Sehstärke haben, versuchen alle Dinge zu erfassen, die vor, neben oder hinter uns passieren, nebenher die Straßenverkehrsordnung zu beachten und keinem Objekt reinzufahren. Diese Aufgaben können moderne Sensoren, die wesentlich mehr können als nur sehen, übernehmen. Radar- und Ultraschallsensoren, mehr Input und Rechenleistung, 360-Grad-Rundumsicht und das ohne Ablenkung, Alkohol oder plötzlichen Niesanfall. Autonomes Fahren wird in den nächsten zehn Jahren so normal sein wie heute jede gewünschte Musik auf Knopfdruck im Internet zu streamen.

Worauf können wir uns in Zukunft sonst noch freuen?
Es gibt jede Menge: Zahlreiche Technologien kommen auf uns zu. Zum Beispiel das Thema Ernährung und die Erzeugung von Grundnahrungsmitteln: Beim »Vertical Farming« können vollautomatisierte Gewächshochhäuser 365 Tage im Jahr sehr hochwertige Bio-Lebensmittel erzeugen, und zwar egal, wo sie auf der Welt stehen – ob in einer Megacity oder in der Wüste. Mangelversorgung von Menschen wird in den nächsten 10 bis 15 Jahren stark abnehmen. Diese Mega-Gewächshäuser haben noch weitere Vorteile: Sie kommen mit weit weniger als 10 Prozent des Wassers, praktisch ohne Pestizide und wesentlich weniger Landfläche aus, und können deshalb auch direkt in den Megacities und Metropolen die Grundnahrungsmittel produzieren, ohne dass diese über zum Teil tausende von Kilometern transportiert werden müssen. Daneben rückt durch die Stammzellenforschung und Genom-Engineering künstliches Fleisch in den kommenden 20 Jahren in greifbare Nähe. In einem Fast-Food-Restaurant werden wir bald die Wahl haben zwischen einem Veggie-Burger, einem klassischen Rindfleisch-Burger und einem Burger aus sogenanntem Invitro-Fleisch, also Fleisch, das nicht durch das Töten eines Tieres erzeugt wurde, sondern mittels eines isoliert gewachsenen künstlichen Muskels. Es dürfte in der Regel besser schmecken als das von einer industriellen Tierzucht heute.

Vor ca. einem Jahr wurden Kryptowährungen wie Bitcoin und Etherium breit in den Medien diskutiert. Nicht zuletzt weil sie einen starken Kursanstieg verzeichnen konnten. In den vergangenen Monaten hat der Hype merklich nachgelassen und genauso die Kurse. Haben Kryptowährungen das Potenzial, den Zahlungsverkehr, wie wir ihn heute kennen, in Zukunft zu ersetzen?
Kryptowährungen werden zusammen mit der Blockchain-Technologie im Internet der Dinge zahlreiche Transaktionen und Verträge in Zukunft managen. Man muss sich das so vorstellen: Wir Menschen brauchen Verträge, Währungen, Zahlungssysteme und Vertrauen, damit wir Geschäfte abwickeln können. Das Internet der Dinge wird bald hundertfach mehr Instanzen haben, die untereinander Informationen und Transaktionen automatisiert tätigen. Und da braucht es andere Standards und Technologien als unser über Jahrhunderte gewachsenes Geldsystem für Menschen und Länder. Eine Kryptowährung zu schaffen ist relativ einfach und sie hat einige Vorteile gegenüber einer Währung einer einzigen Volkswirtschaft, die auch immer stark durch die jeweilige Politik und Geldpolitik beeinflusst werden kann. Kryptowährungen sind in der Regel »global« und daher nicht durch einen Staat oder Geldpolitik inflationierbar. Auf der anderen Seite ist eine Kryptowährung wie jede andere Währung letztendlich ein Vehikel, um Vertrauen zu managen. Es wäre naiv zu glauben, dass wir und unsere intelligente Umwelt in 50 Jahren noch immer nur mit Euro, Dollar oder Yen bezahlen werden. Ob jetzt ein Bitcoin oder eine andere Kryptowährung sich durchsetzt, vermag ich nicht zu sagen. Aber wir brauchen Währungen, die in der Lage sind, einfache Transaktionen zu machen, und zwar in einem viel granulareren Bereich, als wir uns das bisher vorstellen können. Wenn beispielsweise unsere Solaranlage auf dem Dach zu viel Storm erzeugt und im Nachbarhaus gerade ein Elektroauto geladen wird, benötigen wir eine Vergütungseinheit, wie die Solaranlage mit dem Elektroauto diesen Strom verrechnet. Hier kommen Kryptowährungen und Smart Contracts zum Einsatz, um solche Kleinsttransaktionen zu managen.

Sie haben das Vertical Farming angesprochen. Gibt es sonst noch Branchen, die aus Ihrer Sicht eine große Zukunft haben, die momentan aber noch niemand »auf dem Zettel hat«?
Zunächst das ganze Thema Energie. Das Energiesystem ist momentan an einem Tipping-Point, an dem ein über hundertjähriges Paradigma bricht. Bisher war es fast immer günstiger, fossile Brennstoffe zur Energieerzeugung einzusetzen. In den vergangenen drei Jahren gab es überall auf der Welt den Kipp-Punkt, an dem es günstiger wurde, mit Sonnen-, Wind- oder Wasserenergie diese Energieeinheit zu erzeugen und in Form von Strom zu nutzen. Ob das ein Elektroauto, eine Wärmepumpe für die Heizung oder Kühlung von Gebäuden oder die Erzeugung des Stroms ist. Dies verändert das Energiesystem massiv: Es wird dezentraler, intelligenter, kostengünstiger und umweltfreundlicher. Aber es verschiebt auch die Machtverhältnisse zwischen Staaten und alten Oligopolen. Wir sehen, dass einer der größten Wirtschaftszweige der Welt, der bisher fossil dominiert war, jetzt kippt und damit eine komplett veränderte Energiewirtschaft entsteht. Intelligente Speicher und Netze schaffen in den nächsten Jahrzehnten ein Energienetzwerk, das überwiegend regenerativ-elektrisch aufgebaut ist, da dies am kostengünstigsten ist. Kohle und Öl sterben mittelfristig aus. Dies wird auch die Elektromobilität immens pushen.

Ein weiteres Thema ist die Robotik. Gerade mit der künstlichen Intelligenz wird es möglich, zahlreiche Tätigkeiten, für die wir bisher Menschen brauchten, mit Robotern zu machen. Wir gehen davon aus, dass in zehn Jahren der Markt für Service-Robotik größer sein wird als der Markt für Automobile heute. Ein Service-Roboter, der auch im privaten Umfeld arbeiten kann, wird für die meisten Haushalte zu einem Butler, der den Tisch deckt, der Essen kocht, die Geschirrspülmaschine ein- und ausräumt, die Duschkabine säubert und sonstige Tätigkeiten im Haushalt erledigt. Nach unseren Berechnungen wird er Mitte des nächsten Jahrzehnts weniger als 20.000 Euro kosten. Im Leasing bekommen Sie ihn für 199 Euro im Monat, genauso wie Sie heute ein Auto für 20.000 Euro im Leasing für 199 Euro im Monat bekommen. Was würden Sie sich lieber kaufen? Einen Zweitwagen oder einen Roboter? Zumal Sie den Zweitwagen nicht mehr brauchen, denn Sie können auf Knopfdruck jederzeit Mobilität bekommen. Den Markt für Robotik können Sie sich auch für Dienstleistungen vorstellen – wer putzt die Küche nachts im Hotel oder macht die Zimmer sauber?

Die dritte Industrie, deren Ausmaß und Themen wir noch gar nicht genau beziffern können, ist die »Sinn-Industrie«. Für Menschen wird zukünftig nicht nur die Freizeitgestaltung ein Thema sein, sondern auch immer mehr die Frage nach dem Sinn und den Zielen im Leben. Berufe verändern sich, die Arbeit und Arbeitszeiten verändern sich – und die klassischen Biografien, in denen man eine Ausbildung in der Jugend machte und dann bis zur Pensionierung im selben Beruf arbeitete, werden zur Seltenheit werden. Es wird eine Industrie geben, die Menschen dabei hilft, ihr Leben mit einer sinnvollen Aufgabe oder Mission zu füllen, auf die sie stolz sein können. Wir wissen noch nicht genau, wie diese aussieht, aber Menschen sind immer auf der Suche danach, ihr Leben sinnvoll zu gestalten.

Ein weiterer Megatrend ist, wie sich die Medizin verändert. Stichwort »genbasierte Medizin«. Die meisten Krankheiten basieren auf einer Fehlprogrammierung einiger Zellen. Bislang versucht die Medizin, dies mittels chemischer Substanzen oder Operationen zu bekämpfen. Genbasierte Medizin zielt auf die Heilung durch Re-Programmierung von Zellen. Das ist ein ganz neuer Ansatz, wie wir Medizinprävention und Heilung zukünftig verstehen. So werden wir in einigen Jahrzehnten wohl kaum noch eine Chemotherapie anwenden, um Krebs zu heilen, sondern wir werden die Fehlprogrammierung im Körper stoppen. Wir können viele der heutigen Krankheiten künftig ganz anders behandeln als durch Chirurgie oder die Einnahme von Chemikalien. Die Entwicklungen sind derzeit noch in einem frühen Stadium, aber wenn man hochrechnet, mit welcher Geschwindigkeit sich im Moment diese neue Form der Medizin entwickelt, dann können wir davon ausgehen, dass wir in den nächsten 20 bis 30 Jahren noch einmal zwei bis drei Durchbruchsinnovationen erleben, die das Leben von Menschen und die Heilungschancen von heute todbringenden Krankheiten stark verbessern werden.

Vielen Dank für das Gespräch.
Das Interview führte Anja Weingärtner.