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Verwendung einheitlicher Definition ist unerlässlich

»Zertifikatekäufer legen immer mehr Wert auf Nachhaltigkeit

Jeder fünfte Zertifikateanleger in Deutschland, und damit deutlich mehr als noch im Jahr 2015, misst ethischen und ökologischen Kriterien im Rahmen seiner Portfolioallokation eine hohe Bedeutung bei. Immerhin noch etwas mehr als ein Viertel gibt an, bei der Entscheidungsfindung diese Kriterien zunehmend in Betracht zu ziehen. Soweit ein Teil der Ergebnisse aus der monatlichen Trend-Umfrage des Deutschen Derivate Verbands. Für etwas mehr als die Hälfte der Investoren haben Nachhaltigkeitsaspekte bei ihrer Geldanlage jedoch eine geringere oder gar keine Relevanz.

Grafik 1: Welche Bedeutung messen Sie ethischen und ökologischen Aspekten bei Ihrer Geldanlage bei?
Grafik 1: Welche Bedeutung messen Sie ethischen und ökologischen Aspekten bei Ihrer Geldanlage bei?
Stand: 9. Mai 2018; Quelle: Deutscher Derivate Verband (DDV)

»Das Interesse an nachhaltigem Investieren nimmt weltweit stetig zu. Anleger können dabei auf eine große Produktpalette zurückgreifen. Dennoch sind ethische und ökologische Investments gegenwärtig für die Mehrheit der Privatanleger in Deutschland nach wie vor eher ein Nischenthema. Was fehlt, sind Trennschärfe und etablierte Standards. So liegt beispielsweise bis dato keine einheitliche Definition vor, wie der Begriff der Nachhaltigkeit bei Finanzprodukten konkret bestimmt wird. Insofern können Anleger häufig nicht genau wissen, ob eine Geldanlage tatsächlich nachhaltig ist. Dies ist aber unabdingbar, um das erforderliche Vertrauen zu schaffen«, so Lars Brandau, Geschäftsführer des DDV.

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