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Investments – Reverse Bonus-Zertifikate

Als ob nichts gewesen wäre...

Steigende Zinsen und Inflationsängste in den USA, ein drohender Handelskrieg und geopolitische Konflikte, all diese Faktoren führten dazu, dass das erste Quartal beim DAX ganz schön verhagelt wurde. Zwar gelang in der zweiten Januarhälfte noch ein neues Allzeithoch bei 13.596,89 Punkten, von dem es aber gefühlt wie im freien Fall erst einmal Richtung Süden ging.

Zum Halten kam der Abwärtstrend Ende März unter 12.000 Punkten – eine Marke, die der deutsche Leitindex ein Jahr zuvor zu diesem Zeitpunkt schon überschritten hatte. Es hieß also »Gehe zurück auf Los und ziehe keine 4.000 Euro ein«. Doch es scheint, als ob sich die Schreckgespenster aus dem ersten Quartal zusammen mit dem Winter verabschiedet hätten. Denn seit dem Jahrestiefststand, der fast mit dem Frühlingsanfang zusammenfiel, konnte der Deutsche Aktienindex bis Mitte Mai fast 1.000 Punkte zulegen.

Und auch das Angstbarometer VDAX-NEW, der Volatilitätsindex, der die implizite Volatilität des DAX misst, ist nach starken Ausschlägen im Februar fast wieder auf dem Niveau von Anfang des Jahres. Doch ein niedriger VDAX-NEW ist noch lange keine Crash-Versicherung. Das sollte spätestens seit der letzten Korrektur klar sein.

Denn viele Konfliktthemen haben durchaus das Potenzial für ein Comeback. Beispielsweise der drohende Handelskrieg. Noch ist das Ausmaß, das der Zwist zwischen den beiden größten Handelsmächten auf den restlichen Welthandel hat, nicht absehbar. Auch Deutschland kann sich noch nicht in Sicherheit wähnen. Zwar wurden deutsche Produkte von Trumps Importzöllen bisher verschont, aber das muss noch lange nicht heißen, dass in Zukunft nicht auch Daimler, BWM & Co. von Trumps Protektionismus betroffen sein könnten. Ein weiteres Damoklesschwert, das über den Märkten hängt, ist der Konflikt zwischen Russland und den USA. Nicht nur wegen des Syrienkonflikts, sondern auch angesichts der Sanktionen gegen diverse russische Oligarchen. Nicht zuletzt bleibt abzuwarten, wie sich der Ausstieg der USA aus dem Iran-Atomabkommen auf die weltpolitischen Verflechtungen auswirkt.

Nun, was tun? Aus Angst vor dem nächsten Crash die nächste Aufwärtsbewegung verpassen? Oder lieber aus Angst, Kursgewinne zu versäumen, eine mögliche erneute Abwärtsbewegung riskieren? Wer eine mittelfristige Abwärtsbewegung befürchtet, muss sich nicht zwingend aus dem Markt verabschieden. Anlagezertifikate können hier die Antwort sein: Reverse Bonus-Zertifikate bieten die Möglichkeit, auch von fallenden Kursen zu profitieren und so einen Teil des Depots abzusichern. Je nach Wahl der Barriere (und damit auch des Risikos) kann selbst in leicht steigenden Märkten noch eine positive Rendite erzielt werden. Dies zeigt, es gibt Alternativen, um auch in diesen Marktphasen nicht passiv an der Seitenlinie verharren zu müssen, sondern aktiv zu agieren!

Anlageidee: Reverse Bonus-Zertifikat auf den DAX

WKN

CV5 71G

Basiswert

DAX

Bonuslevel

11.800 Pkt.

Barriere

14.250 Pkt.

Bewertungstag

21.12.2018

Bonusrendite p.a.

14,40 %

Abstand zur Barriere

8,84 %

Geld-/Briefkurs

75,35/75,44 EUR

Stand: 18. Mai 2018; Quelle: Commerzbank AG

Die Darstellung der genannten Produkte erfolgt lediglich in Kurzform. Die maßgeblichen Produktinformationen stehen im Internet unter www.zertifikate.commerzbank.de zur Verfügung.

Grafik 1: Wertentwicklung des DAX
Grafik 1: Wertentwicklung des DAX
Stand: 18. Mai 2018; Quelle: Reuters
Frühere Wertentwicklungen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Reverse Bonus-Zertifikate ermöglichen es, von fallenden Kursen zu profitieren. Wie auch die klassische Bonusvariante besitzt ein Reverse Bonus-Zertifikat einen Bonuslevel sowie eine Barriere. Allerdings liegt der Bonuslevel bei der Reversevariante unterhalb der Barriere. Fallen die Kurse des Basiswerts, gewinnt das Zertifikat an Wert. Solange die Barriere während der Laufzeit nie berührt oder überschritten wird, bekommen Anleger mindestens den vorab festgelegten Bonusbetrag ausgezahlt. Kursrückgänge des Basiswerts unterhalb des Bonuslevels bedeuten weitere Kursgewinne für den Zertifikatebesitzer. Steigt hingegen der Kurs des Basiswerts, kann dies Verluste für den Anleger bedeuten. Hat der Kurs des Basiswerts einmal die Barriere berührt, entsprechen die Kursgewinne des Basiswerts eins zu eins den Kursverlusten des Zertifikats. Mehr über Reverse Bonus-Zertifikate erfahren Sie unter www.zertifikate.commerzbank.de/bonus-zertifikate.

Reverse Bonus-Zertifikate auf den DAX

WKN

Basiswert

Bonuslevel

Barriere

Bewertungstag

Bonusrendite p.a.

Abstand zur Barriere

Geld-/Briefkurs

CV5 71D

DAX

12.100 Pkt.

14.400 Pkt.

21.12.2018

8,29 %

9,96 %

75,18/75,24 EUR

CV5 71H

DAX

11.700 Pkt.

14.200 Pkt.

21.12.2018

17,01 %

8,38 %

75,19/75,28 EUR

CV5 71M

DAX

11.250 Pkt.

14.000 Pkt.

21.12.2018

27,54 %

6,86 %

74,95/75,04 EUR

Stand: 18. Mai 2018; Quelle: Commerzbank AG

Die Darstellung der genannten Produkte erfolgt lediglich in Kurzform. Die maßgeblichen Produktinformationen stehen im Internet unter www.zertifikate.commerzbank.de zur Verfügung.