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DDV-Trend-Umfrage

»Strukturierte Wertpapiere als Baustein für den Vermögensaufbau

Etwas mehr als die Hälfte der Zertifikateanleger in Deutschland verfolgt einen eher mittel- bis langfristigen Anlagehorizont. 51 Prozent halten ihre Zertifikate mehrere Monate oder länger im Depot. Knapp ein Viertel lässt ihre Zertifikate über mehrere Jahre im Portfolio und setzt diese somit zum nachhaltigen Vermögensaufbau ein. 27 Prozent geben eine Haltedauer von mehreren Monaten bis zu einem Jahr an. Immerhin ein Drittel der Befragten gehört aber eher zu den kurzfristig orientierten Anlegern und gibt einen Anlagehorizont von ein paar Tagen bis zu wenigen Wochen an. Knapp 15 Prozent führen ihre jeweiligen Kauf- und Verkaufstransaktionen innerhalb eines Handelstags durch und gehören somit zu der Gruppe der Day-Trader. Zu diesen Ergebnissen kommt die aktuelle Trend-Umfrage des Deutschen Derivate Verbands (DDV) im April. An dieser Online-Befragung, die gemeinsam mit mehreren großen Finanzportalen durchgeführt wurde, beteiligten sich 2.965 Personen. Dabei handelt es sich in der Regel um gut informierte Anleger, die als Selbstentscheider ohne Berater investieren.

Grafik 1: Wie lange halten Sie Ihre Zertifikate durchschnittlich im Depot?
Grafik 1: Wie lange halten Sie Ihre Zertifikate durchschnittlich im Depot?
Stand: 10. April 2018; Quelle: Deutscher Derivate Verband (DDV)

»Strukturierte Wertpapiere bieten Anlagemöglichkeiten für jeden Zeithorizont. So wählen klassische Beratungskunden in der Regel eher einen mittleren bis längeren Anlagehorizont mit Kapitalschutzprodukten oder auch Teilschutz-Zertifikaten, die sich in den zurückliegenden Monaten großer Beliebtheit erfreuten. Strukturierte Wertpapiere mit sehr kurzfristigem Anlagehorizont wie Optionsscheine und Knock-Out-Papiere eignen sich hingegen nur für sehr risikobereite Anleger«, so Lars Brandau, Geschäftsführer des DDV.

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