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Große Unterschiede in der Risikobereitschaft

»Universum der strukturierten Wertpapiere bedient jeden Anlegerwunsch

Der Deutsche Derivate Verband (DDV) hat Privatanleger im März nach ihrer Risikoneigung beim Kauf von Zertifikaten befragt. Die fünfstufige Skala reichte von sicherheitsorientiert bis spekulativ. Die Ergebnisse zeigen, dass die Risikobereitschaft von Zertifikateanlegern große Unterschiede aufweist. Nahezu jeder Dritte bezeichnet sich als sicherheitsorientiert oder begrenzt risikobereit. Etwas mehr als ein Viertel der Umfrageteilnehmer zeigt eine mittlere Risikobereitschaft. Weitere 40 Prozent ordnen sich den Kategorien vermehrt risikobereit bis spekulativ zu. An der Onlineumfrage, die gemeinsam mit mehreren großen Finanzportalen durchgeführt wurde, beteiligten sich 1.805 Personen. Es handelt sich dabei in der Regel um gut informierte Anleger, die als Selbstentscheider ohne Berater investieren.

Grafik1: Welche Risikopräferenz haben Sie beim Kauf eines Zertifikats? Welcher der fünf folgenden Risikoklassen würden Sie sich persönlich zuordnen?
Grafik1: Welche Risikopräferenz haben Sie beim Kauf eines Zertifikats?  Welcher der fünf folgenden Risikoklassen würden Sie sich persönlich zuordnen?
Stand 15. März 2018; Quelle: Deutscher Derivate Verband (DDV)

»Zu einer rentablen Finanzanlage gehört auch das Risiko. Die Märkte sind wieder volatiler geworden, und die Zinsen bewegen sich, zumindest in Europa, weiter auf einem niedrigen Niveau. Vor diesem Hintergrund müssen Anleger flexibel sein und für sich den Begriff des Risikos ganz individuell definieren. Dabei gilt, dass eine attraktive Rendite ohne eine entsprechende Risikobereitschaft nicht zu erzielen ist. Die Vielfalt an strukturierten Wertpapieren erstreckt sich von kapitalgeschützten Produkten bis hin zu spekulativeren Hebelprodukten und bedient damit jeden Anlegerwunsch mit jedweder Risikoneigung«, so Lars Brandau, Geschäftsführer des DDV.

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