Märkte

Investments – Günstig einkaufen

Mit Grundbedürfnissen zu mehr Rendite

Ein Laib Brot, ein wenig Wurst und Käse, dazu eine Flasche Wasser sowie eine Packung Toilettenpapier – und fertig ist der Einkaufskorb. Während viele Anleger der Entwicklung von DAX und Bitcoin hinterherlaufen, könnten die simplen Grundbedürfnisse vieler Menschen 2018 spannend werden.

»Gegessen und gesch*** wird immer« ist der Standardspruch vieler Analysten, wenn sie über die Lebensmittel- und Haushaltsmittelbranche sprechen. Und dieser Leitsatz stimmt auch heute noch. Die Nachfrage nach Lebensmitteln, Haushaltsprodukten, Getränken und Tabak ist weiterhin ungebrochen. Wenn wir uns über unsere täglichen Einkäufe unterhalten, reden Börsianer von Basiskonsumgütern. Also von all denjenigen Produkten, die Sie im Rewe, Lidl, Aldi, DM und Co. um die Ecke oder zunehmend auch online einkaufen können und täglich verbrauchen. Dieser tägliche Verbrauch macht sich auch in den Umsätzen von Walmart, Metro, Procter & Gamble, Henkel, Nestlé, Unilever sowie Dauerbrenner Coca-Cola bemerkbar. Mit robusten Zahlen und von der Konjunktur weitestgehend unabhängig, zeichnet sich die Branche vor allem durch defensive Qualitäten aus. Diese wurden in den vergangenen Jahren vor allem immer dann offensichtlich, wenn die Aktienmärkte unter Druck gerieten. Das war im derzeitigen achtjährigen Bullenmarkt jetzt nicht allzu oft der Fall, doch spätestens seitdem die weltweiten Indizes auf Rekordhochs notieren, schauen Investoren nun wieder genauer auf die Entwicklung dieser Aktien. Aus diesem Grund kann es spannend sein, sich die Branche einmal etwas genauer anzuschauen.

Die Nahrungsmittelhersteller leiden bereits seit über zwei Jahren unter konstant rückläufigen organischen Wachstumsraten, und die Supermarktketten agieren in einem hart umkämpften Markt. Kein Wunder, dass die Branche von immer mehr Übernahmen gezeichnet ist. Während derzeit größtenteils eher kleine Unternehmen akquiriert werden, hat speziell eine Megaübernahme für etwas mehr Unruhe gesorgt. Marktführer AB InBev (Anheuser-Busch InBev) kaufte den Branchenzweiten SABMiller hinzu. Auf der Basis des offiziellen Angebots besitzt die Übernahme eine Größenordnung von 100 Milliarden Euro. Damit aber nicht genug. Mit zwar überschaubaren 13,7 Milliarden US-Dollar sorgte auch die Übernahme der Biosupermarkt-Kette Whole Foods Market durch Amazon für mächtig Unruhe. Denn der Vorstoß Amazons in das Segment der Supermarktketten wird als Game-Changer verstanden und sollte die Einzelhändler zusätzlich unter Druck setzen. Einzig die Haushaltsprodukte zeigen sich weiterhin stabil und können mit konstanten Wachstumsraten punkten.

Und was können Sie als Anleger nun für konkrete Rückschlüsse daraus ziehen? Aufgrund von fehlendem organischem Wachstum konsolidiert sich die Branche, und einzelne Unternehmen wie Amazon versuchen, mit neuen digitalen Geschäftsmodellen Marktanteile zu gewinnen. Die Branche zeigt sich im Umbruch. In einem Gesamtmarkt, der bereits heiß gelaufen ist und womöglich im kommenden Jahr in eine Seitwärtsphase laufen könnte, sind defensive Branchen jedoch gefragt. Anleger haben somit die Möglichkeit, etwas Risiko aus dem Depot zu nehmen und in einem möglicherweise bremsenden Jahr 2018 mit Discount-Zertifikaten auf einzelne Unternehmen der Basiskonsumgüter-Branche zu setzen. Denn wie hieß es eingangs so schön: »Gegessen und gesch*** wird immer!«

Anlageidee: Discount-Zertifikat auf Walmart

WKN

CV2 3Q2

Basiswert

Walmart

Cap

90,00 USD

Bewertungstag

21.12.2018

Discount

10,75 %

Max. Rendite p.a.

4,64 %

Währungsgesichert

Ja

Geld-/Briefkurs

85,55/85,56 EUR

Stand: 20. November 2017; Quelle: Commerzbank

Die Darstellung der genannten Produkte erfolgt lediglich in Kurzform. Die maßgeblichen Produktinformationen stehen im Internet unter www.zertifikate.commerzbank.de zur Verfügung.

Discount-Zertifikate kommen einer Investition in einen Basiswert wie zum Beispiel eine Aktie zu einem niedrigeren Preis gleich. Der gewährte Discount auf den Preis des Basiswerts sorgt dafür, dass selbst bei leicht gefallenen Kursen des Basiswerts am Laufzeitende noch ein Gewinn möglich ist. Im Gegenzug partizipieren Anleger an dessen Kurssteigerungen lediglich bis zum festgelegten Cap.

Am Emissionstag wird der Cap als obere Kursbegrenzung definiert. Für die Einlösung des Classic Discount-Zertifikats bei Fälligkeit gilt: Notiert der Basiswert am Bewertungstag auf oder über dem Cap, kommt der Höchstbetrag zur Auszahlung. Notiert der Basiswert unter dem Cap, erfolgt die Einlösung durch Lieferung des Basiswerts bzw. durch Zahlung eines entsprechenden Betrags in Euro. Weitere Informationen unter www.zertifikate.commerzbank.de/discount-zertifikate.

Grafik 1: Wertentwicklung Walmart
Grafik 1: Wertentwicklung Walmart
Stand: 13. November 2017; Quelle: Reuters
Frühere Wertentwicklungen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Discount-Zertifikate auf ausgewählte Einzelaktien

WKN

Basiswert

Cap

Bewertungstag

Discount

Max. Rendite p.a.

Währungsgesichert

Geld-/Briefkurs

CV2 3C2

Coca-Cola

45,00 USD

21.12.2018

9,33 %

7,85 %

Nein

35,17/35,19 EUR

CE9 YMH

Henkel Vz.

140,00 EUR

20.12.2018

2,16 %

23,19 %

111,29/111,32 EUR

CV1 ZGJ

METRO

15,83 EUR

10.09.2018

9,77 %

11,58 %

14,44/14,45 EUR

CV2 3NK

Procter & Gamble

90,00 USD

21.12.2018

4,84 %

6,26 %

Ja

84,07/84,11 EUR

CV5 3PS

Unilever Cert.

48,00 EUR

21.12.2018

8,59 %

7,64 %

44,21/44,22 EUR

Stand: 20. November 2017; Quelle: Commerzbank

Die Darstellung der genannten Produkte erfolgt lediglich in Kurzform. Die maßgeblichen Produktinformationen stehen im Internet unter www.zertifikate.commerzbank.de zur Verfügung.