Märkte

Investments – Immobilienmarkt

Höhenrausch am deutschen Immobilienmarkt

Mit Spannung wurde die EZB-Sitzung Anfang September erwartet. Doch wer von EZB-Präsident Mario Draghi eine Aussage bezüglich einer möglichen Zinserhöhung erwartete, wurde enttäuscht. Wieder einmal ließ er sich nicht zu detaillierten Informationen hinreißen. Einer der Hauptprofiteure der anhaltenden Niedrigzinsphase ist der Immobilienmarkt. Denn dieser boomt gewaltig. Laut Statistischem Bundesamt waren Wohnimmobilien im ersten Halbjahr dieses Jahres 5,25 Prozent teurer als ein Jahr zuvor.

Man muss es sich einmal auf der Zunge zergehen lassen: In den fünf größten deutschen Städten müssen Immobilienkäufer im Vorjahresvergleich durchschnittlich satte 15 Prozent mehr berappen. Am drastischsten ist die Preissteigerung in der Hauptstadt. Mit 20 Prozent bildet Berlin die Spitze unter den deutschen Großstädten.

Viele fragen sich jetzt – nicht ganz zu Unrecht – wer das noch bezahlen soll und vor allem kann. Doch die Draghi’sche Nullzinspolitik lässt den ein oder anderen Wohntraum wahr werden. Und eine schnelle Wende der Zinspolitik ist vorerst nicht abzusehen. So wird der Hype am Häusermarkt wohl noch eine ganze Weile weitergehen.

Alleiniger Treiber sind die niedrigen Zinsen allerdings nicht. So ergab eine Umfrage von ImmobilienScout24 und Interhyp unter Kaufinteressierten, dass über die Hälfte der Befragten einen Immobilienkauf als Altersvorsorge tätigen. Und auch die Vorstellung, nicht sein ganzes Leben Miete bezahlen zu müssen, bewegt viele zum Hauskauf. Der Fakt der niedrigen Zinsen belegt erst Platz 3.

Des einen Freud, des anderen Leid
Während sich die Hausbauer und Wohnungskäufer über billiges Baugeld freuen, treibt es den meisten beim Blick auf den Zinssatz von Sparbuch, Sparbrief oder Schuldverschreibungen die Tränen in die Augen. Noch schlimmer: In letzter Zeit geisterte sogar öfters der Begriff »Verwahrentgelte« durch die Presse. Der Sparer muss also die Bank quasi dafür bezahlen, damit diese auf sein Geld »aufpasst«. Auch wenn dies glücklicherweise derzeit nur wenige Personen betrifft, schauen sich viele nach alternativen Anlageformen um. Und hier schließt sich der Kreis: Was ist als wertbeständiges, krisensicheres und zur Altersvorsorge geeignetes Investment bekannt? Das gute, alte Betongold. Also warum nicht aus der Not eine Tugend machen, die niedrigen Zinsen nutzen und investieren? So wird die Nachfrage anhalten und die Preise am Häusermarkt werden wahrscheinlich auch in der nächsten Zeit noch weiter steigen.

Für wen es jetzt nicht gleich ein Investment über mehrere hunderttausend Euro sein muss, der kann trotzdem vom Boom profitieren. Das Stichwort lautet: Immobilienaktien. Mit Unternehmen wie Vonovia, Deutsche Wohnen oder TAG können Anleger an den Entwicklungen am Immobilienmarkt teilhaben. Anlagezertifikate auf diese Unternehmen bieten durch ihre vielfältigen Auszahlungsprofile eine interessante Alternative zum Direktinvestment. Capped Bonus-Zertifikate zeichnen sich beispielsweise durch einen gewissen Puffer gegen Kursverluste aus und partizipieren am Laufzeitende an einer positiven Entwicklung der zugrunde liegenden Aktie bis zum Cap. So einfach kann Anlegen am Immobilienmarkt sein und das ganz ohne Makler, Notar & Co.

Anlageidee: Capped Bonus-Zertifikat auf TAG Immobilien

WKN

CE8 S42

Basiswert

TAG Immobilien

Bonuslevel/Cap

19,50 EUR

Barriere

12,00 EUR

Bewertungstag

19.09.2018

Bonusrendite p.a.

10,52 %

Abstand zur Barriere

14,34 %

Geld-/Briefkurs

17,59/17,62 EUR

Stand: 21. September 2017; Quelle: Commerzbank
Die Darstellung der genannten Produkte erfolgt lediglich in Kurzform. Die maßgeblichen Produktinformationen stehen im Internet unter www.zertifikate.commerzbank.de zur Verfügung.

Grafik 1: Wertentwicklung der TAG Immobilien-Aktie
Grafik 1: Wertentwicklung der TAG Immobilien-Aktie
Stand: 15. September 2017; Quelle: Thomson Reuters
Frühere Wertentwicklungen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Bei einem Capped Bonus-Zertifikat werden am Emissionstag des Zertifikats eine Barriere unterhalb sowie ein Bonuslevel und ein Cap oberhalb des Kursniveaus der zugrunde liegenden Aktie definiert. Fällt die Aktie während der Laufzeit nicht unter die Barriere, erzielen Anleger einen ansprechenden Ertrag, den »Höchstbetrag« (Cap), selbst wenn der Basiswertkurs nur leicht steigt, unverändert bleibt oder sogar leicht fällt. Steigt der Basiswert stark und überschreitet er am Laufzeitende den Bonuslevel, profitieren Anleger lediglich bis zum Cap. Wurde die Barriere hingegen während der Laufzeit verletzt, wird der Bonusmechanismus außer Kraft gesetzt und das Zertifikat verhält sich eins zu eins wie der Basiswert (ohne Berücksichtigung von Dividendenzahlung). Der Anleger bekommt am Laufzeitende maximal den Höchstbetrag ausbezahlt. Weitere Informationen unter: www.zertifikate.commerzbank.de/bonus-zertifikate.

Capped Bonus-Zertifikate auf Immobilienaktien

WKN

Basiswert

Bonuslevel/Cap

Barriere

Bewertungstag

Bonusrendite p.a.

Abstand zur Barriere

Geld-/Briefkurs

CE9 JKD

Deutsche Wohnen

38,00 EUR

30,00 EUR

21.09.2018

5,33 %

13,97 %

36,01/36,04 EUR

CE8 RZ1

LEG Immobilien

107,00 EUR

72,00 EUR

19.09.2018

6,36 %

15,59 %

100,28/100,42 EUR

CE8 1VJ

Vonovia

47,00 EUR

30,00 EUR

19.12.2018

6,77 %

15,47 %

43,23/43,27 EUR

Stand: 21. September 2017; Quelle: Commerzbank
Die Darstellung der genannten Produkte erfolgt lediglich in Kurzform. Die maßgeblichen Produktinformationen stehen im Internet unter www.zertifikate.commerzbank.de zur Verfügung.