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Commerzbank Analysen

DAX wird unterstützt durch positiven Gewinntrend

Die Aktienmärkte finden derzeit Unterstützung durch steigende Gewinnerwartungen für das laufende Geschäftsjahr. Vor dem Hintergrund der positiven Konjunkturtrends im Euroraum sollte das positive Gewinnrevisionsmomentum für den DAX und den EURO STOXX 50 anhalten. Für den S&P 500 könnte sich dagegen ein gemischtes Bild ergeben, nachdem die US-Konjunktur zwischenzeitlich schwächere Signale gesendet hat.

In der zweiten Juliwoche begann in den USA die Gewinnsaison für das zweite Quartal. Im DAX setzte SAP am 20. Juli den Startschuss für die DAX-Gewinnsaison, die am 14. August von RWE abgeschlossen wird.

Steigende Gewinnerwartungen waren ein positiver Faktor in den vergangenen Monaten. Für den DAX als Performanceindex sind die Gewinnerwartungen für 2017 im vergangenen Quartal um 4 Prozent gestiegen. Für den DAX als Kursindex ohne Berücksichtigung von Dividenden betrugen die positiven Gewinnrevisionen 2 Prozent (Grafik 1).

Grafik 1: DAX mit steigenden Gewinnerwartungen

DAX Kursindex: Gewinnerwartungen in Indexpunkten

Grafik 1: DAX mit steigenden Gewinnerwartungen
Stand: Juli 2017; Quelle: Factset, Commerzbank
Prognosen sind kein Indikator für die künftige Entwicklung.

Für 18 der 30 DAX-Unternehmen gab es zuletzt steigende Gewinnerwartungen für 2017 (Tabelle 1). Investoren zahlen derzeit das 14-Fache der für 2017 erwarteten DAX-Unternehmensgewinne – ungefähr 10 Prozent mehr als im Zehnjahresdurchschnitt.

Tabelle 1: Für 18 DAX-Unternehmen wurde der erwartete Gewinn je Aktie nach oben angepasst

Aktie

Kurs

Gewinnerwartungen 2017 je Aktie in Euro

aktuell

vor drei Monaten

Veränderung in %

Deutsche Lufthansa

20,4

2,83

2,38

19,0

Deutsche Bank

16,6

1,32

1,20

10,4

RWE

17,8

1,73

1,60

8,3

Daimler

63,4

9,08

8,59

5,7

Volkswagen Vz.

138,7

23,76

22,61

5,1

BMW

81,6

10,72

10,24

4,6

adidas

175,1

6,21

6,05

2,6

BASF

81,5

5,57

5,43

2,6

E.ON

8,4

0,64

0,63

2,3

Deutsche Post

33,1

2,23

2,19

1,8

Deutsche Börse

95,5

4,85

4,77

1,7

Infineon

18,6

0,86

0,85

1,4

Allianz

180,0

15,72

15,50

1,4

Deutsche Telekom

15,7

0,88

0,87

1,3

Continental

191,4

16,27

16,06

1,3

Beiersdorf

91,8

3,36

3,35

0,2

SAP

91,3

4,20

4,19

0,2

Henkel

119,6

5,82

5,82

0,0

Linde

169,1

7,61

7,62

–0,1

Merck

102,1

6,34

6,35

–0,1

Bayer

110,4

7,66

7,70

–0,5

Fresenius

74,8

3,41

3,43

–0,6

Siemens

121,1

8,02

8,07

–0,6

Fresenius Medical Care

83,9

4,16

4,19

–0,6

HeidelbergCement

87,6

5,98

6,05

–1,2

ProSiebenSat.1

33,9

2,48

2,53

–1,7

Münchener Rück

180,8

15,00

15,26

–1,7

Vonovia

34,4

2,17

2,22

-2,1

ThyssenKrupp

26,2

1,11

1,21

–9,0

Stand: 11. Juli 2017; Quelle: Factset Markterwartungen, Commerzbank
Prognosen sind kein Indikator für die künftige Entwicklung.

Für den MDAX sind die Gewinnerwartungen im vergangenen Quartal um 3,2 Prozent gestiegen, und 30 der 50 MDAX-Unternehmen zeigten steigende Gewinnerwartungen. Das aktuelle KGV für 2017 mit einem Wert von 19 notiert 15 Prozent über den langjährigen Durchschnittswerten. Im TecDAX weisen dagegen derzeit nur 11 von 30 Unternehmen steigende Gewinnerwartungen aus.

Im Euroraum sind für den EURO STOXX 50 die Gewinnerwartungen für 2017 um 0,8 Prozent nach oben angepasst worden, und für 31 der 50 Unternehmen gab es zuletzt steigende Gewinnprognosen (Grafik 2). Das KGV für die diesjährigen Gewinne liegt mit 15 derzeit 20 Prozent über dem Zehnjahresdurchschnitt.

Grafik 2: EURO STOXX 50 mit robusten Gewinnerwartungen

EURO STOXX 50: Gewinnerwartungen in Indexpunkten

Grafik 2: EURO STOXX 50 mit robusten Gewinnerwartungen
Stand: Juli 2017; Quelle: Factset, Commerzbank
Prognosen sind kein Indikator für die künftige Entwicklung.

In den USA sind für den S&P 500 die Gewinnerwartungen im vergangenen Quartal leicht um 0,4 Prozent gestiegen. Für 19 der 30 Unternehmen im Dow Jones Index gab es steigende Gewinnerwartungen. Investoren zahlen jedoch bereits das 19-Fache der erwarteten Gewinne der Unternehmen im S&P 500 – 20 Prozent mehr als im Zehnjahresdurchschnitt.

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Discount-Zertifikate

WKN

Basiswert

Cap

Discount

Max. Rendite p.a.

Bewertungstag

Geld-/Briefkurs

CV0 YXV

Lufthansa

19,00 EUR

10,25 %

12,58 %

15.03.2018

17,51/17,52 EUR

CE9 1J9

Deutsche Bank

16,00 EUR

8,55 %

14,05 %

15.03.2018

14,61/14,62 EUR

CV0 GWD

RWE

18,00 EUR

7,39 %

14,83 %

15.03.2018

16,36/16,37 EUR

CV0 GSN

Daimler

67,50 EUR

3,53 %

13,50 %

15.03.2018

61,88/61,89 EUR

CN9 PP0

Volkswagen Vz.

150,00 EUR

4,34 %

13,81 %

15.03.2018

137,22/137,26 EUR

CN7 KAL

BMW

85,00 EUR

5,12 %

11,51 %

15.03.2018

78,89/78,90 EUR

CV0 GRK

adidas

182,50 EUR

6,30 %

11,62 %

15.03.2018

169,28/169,29 EUR

CV0 GS6

BASF

87,50 EUR

3,41 %

14,25 %

15.03.2018

79,85/79,86 EUR

Faktor-Zertifikate

WKN

Basiswert

Strategie

Faktor

Laufzeit

Geld-/Briefkurs

CD8 ZL5

Lufthansa

Long

8

Unbegrenzt

131,76/133,62 EUR

CD8 ZL3

Deutsche Bank

Long

8

Unbegrenzt

6,29/6,33 EUR

CD8 ZLJ

RWE

Long

8

Unbegrenzt

2,91/2,93 EUR

CD8 ZL2

Daimler

Long

8

Unbegrenzt

13,04/13,09 EUR

CD8 ZLN

Volkswagen Vz.

Long

8

Unbegrenzt

12,26/12,37 EUR

CD8 ZKY

BMW

Long

8

Unbegrenzt

11,02/11,06 EUR

CD8 ZKU

adidas

Long

8

Unbegrenzt

11,37/11,43 EUR

CE9 MQ5

BASF

Long

8

Unbegrenzt

7,01/7,03 EUR

Stand: 20. Juli 2017; Quelle: Commerzbank

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