Märkte

Nicht vergessen: Nur nicht gierig werden

Aktienmärkte können auch fallen

Der deutsche Leitindex DAX hat es tatsächlich geschafft und ein neues Allzeithoch markiert. Was in der Technischen Analyse als eines der stärksten Kaufsignale gilt, lässt professionelle Anleger dagegen hellhörig werden. Jetzt heißt es, nicht gierig werden, sondern sein Depot taktisch den neuen Gegebenheiten anpassen.

Bereits in der vergangenen Ausgabe habe ich Sie darauf aufmerksam gemacht, dass Aktienkurse nicht in den Himmel wachsen und erste institutionelle Investoren auf Discount-Zertifikate in defensiven Branchen umschichten. Dieser Trend hat sich weiter verstärkt. Während in den Medien nur noch von neuen Rekordständen am Aktienmarkt berichtet wird und selbst mein Nachbar – der nun wirklich nichts von Börse versteht – mich nach den besten Aktien für einen Einstieg fragt, sehen erfahrene Anleger dies als eines der ersten Warnsignale und bereiten sich auf schwierigere Zeiten vor.

Das mag sich jetzt im ersten Moment grotesk anhören, immerhin hat der DAX seit Jahresanfang über 11 Prozent zugelegt. Auf Sicht von einem Jahr waren es sogar gut 28 Prozent, die Anleger mit einer Investition am deutschen Aktienmarkt verdienen konnten. Viele Experten gehen zudem davon aus, dass der Markt auch noch weiter laufen wird. Und tatsächlich zeigt sich die Börse so robust, wie ich sie selten gesehen habe. Doch das Fahrwasser wird rauer, die Luft auf diesem Niveau dünner.

Spätestens in Zeiten, in denen die Aktienmärkte global neue Allzeithochs erreicht haben und es an keiner Börse (weder an der Wall Street, noch in Frankfurt, Paris oder London) und in keinem Börsensegment, egal ob es der DAX, TecDAX, MDAX oder der SDAX ist, noch Aktien gibt, die unterbewertet erscheinen, sollten Anleger auch wieder einmal daran denken, dass Aktienkurse auch fallen können. Hinzu ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis auch der Druck der Notenbanken deutlich stärker und die Liquidität am Markt zurückgehen werden. Gehen Sie aus diesem Grund taktisch vor und passen Sie Ihr Depot bereits jetzt den neuen Gegebenheiten an, so wie institutionelle Investoren, die über Jahre am Markt bestehen müssen, es ebenfalls tun.

Eine Möglichkeit dabei ist die Umschichtung oder der Neueinstieg in Anlagezertifikate. Genau in diesen Zeiten und solchen Marktphasen spielen ausgewählte Anlageprodukte ihre Stärken aus und können nicht nur eine attraktive Rendite erwirtschaften, sondern zusätzlich etwas Risiko aus dem Depot nehmen. Als besonders interessant erweisen sich aktuell Reverse Bonus-Zertifikate, mit denen Sie sowohl in einer Seitwärtsphase auf aktuell hohem Niveau als auch bei einer drohenden Korrektur im DAX eine positive Rendite erwirtschaften. Sie haben als Anleger die Möglichkeit, aus verschiedenen Ausstattungen zu wählen und so Ihren ganz persönlichen Rendite-Risiko-Mix zu finden. Zum Beispiel können Sie bei einer Laufzeit bis Dezember diesen Jahres und einem Abstand zur Barriere von mehr als 1.000 Punkten im DAX eine Rendite von mindestens 6 Prozent erzielen. Sollte der DAX tatsächlich noch in diesem Jahr korrigieren, ist sogar noch deutlich mehr drin. Denn vergessen Sie nicht: Aktienkurse können auch fallen.

Anlageidee: Reverse Bonus-Zertifikat auf den DAX

WKN

CE9 H8P

Basiswert

DAX

Bonuslevel

11.900 Pkt.

Barriere

13.750 Pkt.

Bewertungstag

13.12.2017

Bonusbetrag

81,00 EUR

Bonusrendite p.a.

8,54 %

Geld-/Briefkurs

77,18/77,20 EUR

Stand: 23. Mai 2017; Quelle: Commerzbank

Die Darstellung der genannten Produkte erfolgt lediglich in Kurzform. Die maßgeblichen Produktinformationen stehen im Internet unter www.zertifikate.commerzbank.de zur Verfügung. 

Reverse Bonus-Zertifikate ermöglichen es, von fallenden Kursen zu profitieren. Wie auch die klassische Bonus-Variante besitzt ein Reverse Bonus-Zertifikat einen Bonuslevel sowie eine Barriere. Allerdings liegt der Bonuslevel bei der Reverse-Variante unterhalb der Barriere. Fallen die Kurse des Basiswerts, gewinnt das Zertifikat an Wert. Solange die Barriere während der Laufzeit nie berührt oder überschritten wird, bekommen Anleger mindestens den vorab festgelegten Bonusbetrag ausgezahlt. Kursrückgänge des Basiswerts unterhalb des Bonuslevels bedeuten weitere Kursgewinne für den Zertifikatebesitzer. Steigt hingegen der Kurs des Basiswerts, kann dies Verluste für den Anleger bedeuten. Hat der Kurs des Basiswerts einmal die Barriere berührt, entsprechen die Kursgewinne des Basiswerts eins zu eins den Kursverlusten des Zertifikats. Mehr über Reverse Bonus-Zertifikate erfahren Sie unter www.zertifikate.commerzbank.de/bonus-zertifikate.

Grafik 1: Wertentwicklung DAX
Grafik 1: Wertentwicklung DAX
Stand: 15. Mai 2017; Quelle: Reuters
Frühere Wertentwicklungen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Ausgewählte Reverse Bonus-Zertifikate

WKN

Basiswert

Bonuslevel

Barriere

Bonusrendite p.a.

Bewertungstag

Geld-/Briefkurs

CE9 H95

DAX

11.900 Pkt.

14.000 Pkt.

6,35 %

14.03.2018

76,94/76,96 EUR

CE9 H68

DAX

11.900 Pkt.

13.700 Pkt.

15,16 %

14.03.2018

45,36/45,38 EUR

CE9 H9Z

DAX

11.400 Pkt.

13.900 Pkt.

11,86 %

13.06.2018

76,22/76,24 EUR

Stand: 23. Mai 2017; Quelle: Commerzbank

Die Darstellung der genannten Produkte erfolgt lediglich in Kurzform. Die maßgeblichen Produktinformationen stehen im Internet unter www.zertifikate.commerzbank.de zur Verfügung.